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Tag 4 - San Francisco und Highway 1

Donnerstag, 15.10.2015

 

San Francisco - Embarcadero und Coit Tower

Um halb 8 war die Nacht zu Ende und wir packten unsere Koffer ins Auto und checkten aus. Das Auto durften wir noch am Hotel stehen lassen, also ging es zu Fuß durch dichten Nebel bis zur Bart Station. Gegen 9 Uhr erreichten wir dann die Station Embarcadero und stiegen aus. Hier hatte der Nebel sich auch verzogen und es war nur noch leicht bewölkt.

Wir schauten kurz über den Farmers Market vor dem Ferry Building, dann gingen wir die Straße weiter in Richtung Fisherman’s Wharf. Es ging immer entlang der von Palmen gesäumten Straße, an den vielen Piers vorbei. Von hier bietet sich ein schöner Blick auf Downtown San Francisco und auf die San Francisco Bay mit der gewaltigen Oakland Bay Bridge.

Dann verließen wir die Embarcadero und schlugen uns auf den Telegraph Hill zum Coit Tower hoch. Dieser Turm ist fast überall in San Francisco zu sehen. Eigentlich kann man von den Piers über eine lang Treppe zum Turm hochsteigen, wir verpassten die Abzweigung aber. Also nahmen wir einen kleinen Umweg in Kauf und quälten uns über die teilweise sehr steilen Straßen den Hügel zum Turm hoch.

Auf dem Telegraph Hill angekommen, hat man einen tollen Blick auf die Bucht, Alcatraz, die Golden Gate Bridge und Russian Hill. Ich wollte aber jetzt auch den Coit Tower hoch. Karin war anfangs nicht so begeistert, als sie den Aufzug dann aber sah, war sie einverstanden. Also bezahlten wir 8$ pro Person und fuhren hoch. Mit uns im Aufzug war noch ein weiteres deutsches Paar, das sich ohne zu bezahlen, unbemerkt nach oben schmuggelte.

Oben angekommen erwartet einen dann ein grandioser Rundumblick über die gesamte Stadt. An jedem Fenster bildete sich eine kleine Schlange und jeder versuchte, die Aussicht zu genießen und tolle Fotos zu schießen. Wir natürlich auch. Nach einer Weile hatten wir dann alles gesehen und stellten uns in der Schlange am Fahrstuhl an.

 

San Francisco - Washington Square und Cable Car

Unten angekommen gingen wir die steilen Straßen den Telegraph Hill wieder hinunter zum Washington Square. Auf diesem Platz steht eine Statue, die nicht aber George Washington, sondern Benjamin Franklin zeigt. Außerdem steht hier die imposante Saints Peter and Pauls Church. Eigentlich hat es Karin nicht so mit Kirchen, diese zog sie aber irgendwie magisch an und wir schauten und das katholische Gotteshaus auch von Innen an. Am Ende der langen Bankreihen thront ein gewaltiger, weißer Altar.

Mittlerweile war es schon fast Mittag und wir schlugen so langsam den Rückweg ein. Zurück zur Bart Station wollten wir aber noch einmal mit dem Cable Car fahren. Also gingen wir den kurzen Fußweg zur Endstation der Powell-Mason Linie. Diese Linie führt nicht ganz bis zur Fisherman’s Wharf, sondern endet ein paar Häuserblocks vorher.

Dementsprechend war hier auch nichts los. Außerdem sind die Wagen zur Mittagszeit eh nicht so voll. Wir hatten noch die freie Platzwahl und entschieden uns auf den Außenplattformen zu stehen. Was in Deutschland undenkbar wäre, ist hier ganz normal. Man steht auf einer kleinen Plattform außen am Wagen und hält sich einfach an einem Griff fest. So ging es über die Hügel San Franciscos zurück zur Powell Street.

Dort angekommen gingen wir erst mal zum Food Court des Westfield Centers. Es war ja auch schließlich schon Mittag. Im Food Court hatten wir dann die Qual der Wahl. Unzählige Restaurants standen uns zur Auswahl und es dauerte eine Weile, bis wir uns entschieden hatten. Karin holte sich was vom Asiaten, ich stellte mich am Buckhorn Grill an. Eine weise Entscheidung, das Angus Beef war klasse und die Portion war ordentlich.

 

Highway 1 - Fahrt von San Francisco nach Santa Cruz

Zurück in South San Francisco holten wir unser Auto von Hotel ab und fuhren erst mal einkaufen. Direkt nebenan war ein Costco, also schnappten wir uns einen Einkaufswagen und kauften ein. Dieser Markt ist aber ein Großmarkt, und um dort einzukaufen, muss man sich eigentlich erst eine Kundenkarte kaufen. Da wir aber dumme Touris waren, machte die Kassiererin für uns eine Ausnahme. Bepackt mit riesigen Vorratspackungen verließen wir dann San Francisco und fuhren an die Pazifik Küste.

Nach wenigen Kilometern erreichten wir bei Pacifica den Highway 1 und fuhren auf einer der schönsten Straßen der Welt in Richtung Süden. Die Straße verläuft fast immer an der der Küste, entlang der teils steil abfallenden Sandsteinklippen. Nach einer Stunde Fahrt durch den typischen Nebel am Pazifik klarte das Wetter auf und die Sonne kam langsam heraus.

Je weiter es nach Santa Cruz ging umso mehr Farmen tauchten am Straßenrand auf, die Unmengen an Kürbissen verkauften. Teilweise nebeneinander aufgereiht, oder als Pyramide aufgebaut. Halloween war nicht mehr weit…

Wir fuhren immer weiter an der Küste entlang, vorbei an tollen Sandstränden und schroffen Sandsteinklippen. Wir hielten an einigen Aussichtspunkten an und genossen die tolle Landschaft und das mittlerweile sonnige Wetter.

In Santa Cruz verließen wir dann den Highway 1 und folgten den Schildern in Richtung Cliff Drive. Der kleine Abstecher lohnt sich. Es ging auf dem Cliff Drive an Sandsteinbögen, Stränden und am Surfing Museum vorbei bis zum Boardwalk.

Hier befindet sich direkt am Wasser ein Großer Vergnügungspark mit Karussells und Achterbahnen. Wir stiegen aber nicht aus, sondern fuhren weiter über den hier großzügig ausgebauten Highway 1 bis Monterey.

 

Highway 1 - Fahrt von Santa Cruz nach Monterey

Hier wandelte sich das Landschaftsbild so langsam. Die Küste wurde flacher und die Kürbisfelder wichen riesigen Artischockenplantagen. So langsam näherten wir uns unserem heutigen Ziel. Und da wir mittlerweile eh in einem Stau standen, hielten wir kurz an, um nach einem Hotel für die Nacht zu suchen. Ich hatte mir vor dem Urlaub schon eine Datenkarte von prepaid-discount.de gekauft. AT&T Netz (hiermit hatten wir fast überall super Empfang), 2GB Datenvolumen und gültig für einen Monat. Das Aktivierungsdatum gibt man bei der Bestellung an und der Anbieter kümmert sich um alles Weitere. Kann ich nur empfehlen, die 50€ für die Karte hatten wir schon nach den ersten Hotelbuchungen wieder raus. Wer flexibel sein möchte ist damit gut bedient.

Wir buchten über Hotwire und bekamen das Best Western Beach Dunes Inn in Marina zugewiesen, etwa 10 Kilometer nördlich von Monterey. Das sehr gute Motel liegt in den Dünen zwischen Highway 1 und dem Strand. Ideal für eine Zwischenübernachtung. 15 Minuten später waren wir am Hotel, und die Reservierung lag auch schon vor. Also packten wir unsere Koffer ins Zimmer und fuhren weiter nach Monterey. Wir waren gerade wieder auf dem Highway, da bemerkten wir einen tollen, tiefroten Sonnenuntergang hinter den Dünen. Also drehten wir an der nächsten Abfahrt wieder um und fuhren zurück zu Hotel. Denn hinter der nächsten Düne befand sich ein toller Strand. Allerdings waren wir durch unseren Umweg ein wenig zu spät. Als wir den Parkplatz erreichten, war die Sonne gerade im Meer verschwunden.

Na egal, also suchten wir nach der nächsten Einkaufsmöglichkeit, da wir noch eine Kühlbox brauchten. Die gab es dummerweise im Costco nicht. Ein paar Kilometer weiter fanden wir dann einen Target und kauften das ein, was wir in San Francisco nicht gefunden hatten. Natürlich auch eine Kühlbox. Beim Subway nebenan gab es dann noch etwas zu essen. Wir überlegten, ob wir noch kurz nach Monterey weiter fahren sollten, aber irgendwie waren wir so langsam beide müde und fuhren zurück zum Hotel.

Gefahrene Kilometer: 210

Hotel: Best Western Beach Dunes Inn für 58€ (gebucht über Hotwire)

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