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Tag 13 + 14 - Coastal Highway 101 und Rückflug

Samstag, 24.10.2015

 

Coastal Highway 101

Um halb 8 klingelte der Wecker und läutete den letzten Tag in Amerika ein. Wir packten unsere Sachen und nahmen erst einmal ein umfangreiches Frühstück im Hotel zu uns. Gegen halb 10 hatten wir dann unser Gepäck wieder verstaut und verließen die Region um San Diego. Unser Ziel war der etwa 100km entfernte John Wayne Airport in Santa Ana.

Der Flughafen ist in etwa einer Stunde über die Interstate 5 zu erreichen, wir aber wählten den wesentlich schöneren Weg über den Coastal Highway. Nach wenigen Minuten erreichten wir die historisch Route 101, die fast immer direkt am Pazifik entlangführt. Das Wetter meinte es zum Abschied noch mal gut mit uns, und bei schönstem Sonnenschein führen wir über den von Palmen gesäumten Highway in Richtung Los Angeles. Immer das Blau des Pazifik und die weißen Sandstrände im Blick.

Kurze Zeit später erreichten wir wieder Carlsbad. Und der Ort hat weit mehr zu bieten, als nur das Outlet. Wir fuhren mitten durch den netten Ort, an hübschen Gebäuden und auf alt gemachten Cafés vorbei. Direkt danach reiht sich mit Ocenside der nächste Surf- und Badeort ein und vom Highway war der lange Holzpier zu sehen.

Hinter Ocenside führt der Highway 101 wieder auf die Interstate 5 und wir folgten der eintönigen Schnellstraße etwa 35km. In San Clemente verließen wir die Interstate, und es ging wieder auf den beschaulichen Coast Highway am Pazifik entlang. Am Capistrano Beach Park hielten wir kurz an und machten eine kurze Pause mit Blick aufs Meer.

Danach ging es dann wieder auf den Highway 1, der hier aber nicht so schon ist, wie zwischen San Francisco und LA, sondern eher einer Schnellstraße ähnelt. Auch das Meer war ab hier fast nicht mehr zu sehen. Da wir uns dem Flughafen näherten, tankten wir das Auto noch voll. Außerdem fragten wir an der Tanke, ob die noch etwas mit unserem Essen und den Getränken anfangen konnten, die wir nicht verbraucht hatten. Der Tankwart hatte Verwendung für unseren letzten Proviant, den er einigen Obdachlosen geben wollte, die hier wohl öfter mal nachfragen. Dann hatten wir ja wenigstens noch etwas Gutes getan und mussten die Sachen nicht wegwerfen.

 

John Wayne Airport und Flug nach Dallas

Kurz nach 12 erreichten wir den Flughafen und fuhren zur Abgabestation für unseren Mietwagen. Hier herrschte Massenabfertigung. Wir reihten uns in die Schlage ein und schon kam eine ALAMO Mitarbeiterin und händigte uns den Rückgabeschein aus. Wir konnten gerade noch alle Sachen aus dem Auto nehmen, dann wurde der Mietwagen schon weggefahren. So schnell und hektisch hatten wir auch noch kein Auto abgegeben, dabei ist der Flughafen gar nicht mal so groß.

Dann gingen wir zu unserem Terminal und checkten am American Airlines Schalter ein. Niemand sonst stand am Schalter, und nach wenigen Minuten hatten wir unser Gepäck aufgegeben und hielten die Boarding Pässe für die nächsten 3 Flüge in der Hand. Das ging ja mal fix, und an den Sicherheitskontrollen war genauso wenig los. Ein idealer Flughafen, nicht so groß, wenig los und trotzdem genügend Shops und Restaurants. Da hätten wir direkt in Los Angeles bestimmt wesentlich mehr Zeit einplanen müssen. Und wer will nicht einmal vom John Wayne Airport abfliegen? Amerikanischer geht es ja fast nicht…

Pünktlich um halb Drei Pacific Time hob die Boeing 737-800 der American Airlines ab. Es gab zwar kein Essen, aber WLAN über den Wolken. Bei einem dreistündigen Flug konnten wir aber so gerade darauf verzichten. Wir drehten eine letzte Runde über dem Pazifik, dann ging es in Richtung Westen. Gegen 19:30 Uhr Central Time erreichten wir dann Dallas Fort Wort, den viertgrößten Flughafen der USA und immerhin noch an achter Stelle der weltweiten Rangliste.

Nach der Landung ging es dann mit dem Skylink Shuttle zum Terminal D, von dem größtenteils die internationalen Flüge bedient werden. Der Shuttle fährt direkt im Sicherheitsbereich los und man muss nicht extra wieder durch die Sicherheitskontrollen. Zum Umsteigen also ein idealer Flughafen. Wir hatten noch 3 Stunden Zeit, also bummelten wir durch die unzähligen Shops und Restaurants in dem riesigen Terminal. Bei Popeyes Louisiana Kitchen gab es noch Hühnchen und Shrimps, dann gingen wir zu unserem Gate.

 

Sonntag, 25.10.2015

Flug Dallas - London und Weiterflug nach Düsseldorf

Gegen 23 Uhr hob unsere Boeing 777 dann ab in Richtung London. Im Gegensatz zum Hinflug mit British Airways gab es bei den Amerikanern ein modernes Entertainment Programm mit einem vernünftigen Bildschirm und einer Spielkonsole. Aber das Essen war eine reine Katastrophe. Die Hauptmahlzeit bestand aus etwas Hühnchen artigem mit Reis in einer widerlichen Soße. Einige Stunden später wurde uns ein „Continental Breakfast“ kredenzt, das wohl nur die Amis so nennen können. Ein süßer Apfel-Zimt Kuchen, einen Joghurt, etwas Müsli und Cranberries. Man glaubt es kaum, aber da wünscht man sich das Essen der Engländer zurück…

Zu allem Überfluss meinte ein Kind, es müsste den ganzen Rückflug schreien und lauthals Brüllen. An Schlaf war nicht zu denken, auch wenn wir durch die Nacht flogen. Nach 8 ½ Stunden kamen wir dann völlig übermüdet in London Heathrow an. Hier hatten wir 4 Stunden Aufenthalt, also schlenderten wir erst durch die Shops, dann suchten wir uns aber eine Sitzgelegenheit und vegetierten vor uns hin. Nach einer Weile bekamen wir dann Hunger, so richtig viel hatten wir ja auf dem Flug nicht gegessen, und außerdem war es hier schon nach Mittag.

Also suchten wir das Giraffe im Terminal 5 auf und es gab einen leckeren Burger für mich und Suppe für Karin. Eine Wohltat nach dem Fraß bei American Airlines. Dann war es irgendwann spät genug und wir gingen zu unserem Gate. Mit etwas Verspätung hob der Britisch Airways A320 dann gegen halb 6 englischer Zeit ab. Auf dem kurzen Flug gab es noch ein paar Getränke und eine Tüte Chips, dann landeten wir auch schon eine Stunde später in Düsseldorf.

Normalerweise hätten wir eine Dreiviertelstunde gehabt, um unserem Zug zu erreichen, doch durch die Verspätung des Fliegers kamen wir natürlich zu spät am Bahnhof an und mussten fast eine Stunde auf den nächsten Zug warten. Gegen 21 Uhr stiegen wir dann endlich in den Zug, völlig geschafft, aber mit vielen Eindrücken aus einem tollen Teil der USA.

Gefahrene Kilometer: 106

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