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Tag 12 - Palm Springs und Fahrt zum Pazifik

Freitag, 23.10.2015

 

Indian Canyons in Palm Springs

Wir schliefen an diesem Tag wieder etwas länger und standen „erst“ um 8 auf. Ist ja schließlich Urlaub. Dann ließen wir uns das ausgiebige Frühstück in dem tollen Hotel schmecken. Wir überlegten, ob wir hier noch eine Nacht dranhängen und am nächsten Tag von hier zum Flughafen fahren wollten. Also fragten wir, was eine zusätzliche Nacht kosten würde. Doch ohne Hotwire hätte uns die Nacht 116$ gekostet. Da hatten wir ja ein richtiges Schnäppchen gemacht. Also packten wir die Koffer wieder ins Auto und fuhren nach Palm Springs.

Nach wenigen Kilometern kamen wir an einem Target vorbei, und ich erhielt den Befehl, anzuhalten. Karin wollte noch etwas shoppen. Also gingen wir rein und Karin durchforstete die Kleiderständer. Nach einiger Zeit war dann alles erkundet, und wir konnten unsere Fahrt fortsetzen. Gegen 10 Uhr erreichten wir dann endlich den Eingang zu den Indian Canyons, etwas südlich von Palm Springs.

Dieses Gebiet umfasst 3 gut erschlossene Palmcanyons und ist unter Verwaltung der Agua Caliente Cahuilla Indianer. Wir bezahlten die 9$ Eintritt und fuhren zum Andreas Canyon Parkplatz. Von hier starten die Fußwege in den Andreas Canyon und in den Murray Canyon. Da der Weg zum Murray Canyon aber etwas weiter ist, und der Andreas Canyon eh schöner sein soll, entschieden wir uns für den Andreas Canyon Rundweg.

 

Indian Canyons - Andreas Canyon

Schon der Parkplatz war von Palmen gesäumt. Ein faszinierendes Bild, mitten in der Wüste stehen hier plötzlich Palmen. Wir gingen zum Andreas Canyon und waren nach wenigen Metern in einer völlig anderen Welt.

Ein kleiner Bach plätscherte am Weg entlang, und rund um den Bach waren wir in einem wahren Garten Eden. Grüne Palmen mitten in der Wüste. Wir waren direkt begeistert von diesem tollen Canyon.

Vor uns huschten Eidechsen ins Gebüsch oder in die Felsspalten und um uns herum flogen Schmetterlinge. Dazu das Plätschern des Baches und das Zwitschern der Vögel. Wir fühlten uns wie in einem kleinen Paradies.

Der Weg führte zwischen dem kleinen Bach und einer Felswand entlang, immer im Schutz der grünen Palmen durch eine traumhafte Naturlandschaft. Nach etwa 500 Metern versperrte ein Zaun den weiteren Weg und in der Ferne waren Häuser zu sehen. Scheinbar war hier ein luxuriöses Villenviertel entstanden.

Also überquerten wir über eine kleine Holzbrücke den Bach und gingen den Rundweg auf der anderen Seite des Baches weiter. Hier entfernt sich der Weg etwas vom Palmencanyon und man ist der prallen Sonne ausgesetzt.

Nur wenige Meter neben dem Fluss standen keine Palmen mehr und der Weg führte an Kakteen vorbei über einen felsigen Weg zum Parkplatz zurück. Nicht so schön wie der Hinweg, aber dafür hatten wir jetzt den Blick frei auf den grünen Andreas Canyon.

 

Indian Canyons - Palm Canyon

Nach einer Stunde waren wir wieder am Auto und fuhren weiter zum Palm Canyon. Die Straße zwängte sich kurz vor dem Ende durch einen Felsen, danach erreichten wir den Parkplatz. Wir stellten unser Auto ab und gingen zu dem kleinen Souvenirshop am Eingang zum Canyon.

Hier hingen Kolibri Tränken und die kleinen Vögel schwirrten ständig zwischen den Wasserstellen umher. Sie standen in der Luft, tranken etwas und flogen wieder zu den Schatten spendenden Büschen zurück. Wir schauten uns das Schauspiel eine ganze Weile an, gingen noch kurz durch den Souvenirshop und machten uns dann auf den Weg in den Palm Canyon.

Vom Parkplatz aus führt ein Fußweg den Abhang hinunter. Schon vom Weg aus hat man einen tollen Blick auf den Canyon und die vielen Palmen im Tal. Kurz darauf hatten wir dann die Schatten spendenden Palmen erreicht.

Am Eingang des Canyons waren einige Strohhütten aufgebaut und unter den Palmen waren im Schatten gemütliche Sitzgelegenheiten eingerichtet, die zum Picknick einluden. Zwischen den hohen Palmen waren immer wieder Kleinere zu sehen, die fast horizontal gewachsen waren, um noch etwas von der Sonne abzubekommen.

Ein Anblick wie im Paradies, eine kleine Oase mitten in der trockenen Wüstenlandschaft. Nur auf das Plätschern des Wassers mussten wir hier verzichten, denn der kleine Fluss war ausgetrocknet. Aber auch ohne Wasser einen Besuch wert.

Wir gingen noch etwas weiter durch den Palm Canyon, doch da der Fluss ausgetrocknet war, hielt sich die Schönheit des Wanderweges in Grenzen. Also drehten wir wieder um und gingen noch etwas durch die tolle Palmenlandschaft. Wir schossen noch einige Fotos, dann gingen wir wieder zurück zum Parkplatz.

Auf dem Weg zurück raschelte es dann in einem Busch. Wir hatten Glück, denn es war keine Klapperschlange, sondern ein Kalifornischer Ziesel, ein hell gepunktetes Hörnchen. Der kleine Nager beobachtete uns genau und kletterte schnell eine Felswand hinauf. Er schaute noch einige Male zu uns runter, dann verschwand er in einer Felsspalte.

Also gingen wir wieder zur Parkplatz zurück und überlegten, was wir als nächstes manchen sollten. Eigentlich wollten wir noch zu den wenige Meter entfernten West Fork Falls gehen. Der Wassernebel soll an warmen Sommertagen traumhaft sein. Doch da der West Fork Palm Canyon Creek ausgetrocknet war, ersparten wir uns den kurzen Fußweg. 

 

Palm Springs

Dann verließen wir die Indian Canyons wieder und fuhren an einigen hübschen Villen vorbei nach Palm Springs. Scheinbar ist die Gegend an den Indian Canyons nicht die schlechteste Wohnlage.

Natürlich drehten wir noch eine Runde über den Palm Canyon Drive, einer 3-spurigen, von Palmen gesäumten Straße, an der sich das Leben abspielt. Hier befinden sich Restaurants, Shoppingmöglichkeiten und Hotels. Viele der Restaurants versprühen hier einen Wassernebel um die Hitze erträglich zu machen. Danach fuhren wir weiter zum Westfield Shopping Center nach Palm Desert, einem der Orte um Palm Springs. Allerdings hielt sich die Auswahl der Modegeschäfte hier in Grenzen und Karin fand mal wieder nichts. Wir aßen noch etwas am Foodcourt, dann verließen wir die Region um Palm Springs gegen 15 Uhr.

 

SRSJ Mountains National Monument und Fahrt an den Pazifik

Karin wollte gerne noch mal ans Meer, also entschlossen wir uns, in Richtung Pazifikküste aufzubrechen. Also bogen wir in Palm Desert auf den Pines to Palms Highway ab. Die Straße führt nach wenigen Kilometern die Berge des Santa Rosa and San Jacinto Mountains National Monument hinauf, das sich hinter der Ebene um Palm Springs erhebt. Da sich das wohl keiner merken kann, werden die Berge SRSJ Mountains abgekürzt.

Die Straße windet sich in Serpentinen den Berg hinauf. Am Straßenrand sind auch immer wieder Parkplätze, von denen sich ein toller Blick auf Palm Springs bietet. Allerdings fuhren wir in die falsche Richtung. Die Parkplätze befinden sich fast alle in der Gegenrichtung und auch die Aussicht ist auf dem Weg in Richtung Palm Springs besser. Denn in diese Richtung bietet sich ein grandioser Blick auf die Gegend um Palm Springs.

Nach einiger Zeit ließen wir die Serpentinen und die SRSJ Mountains hinter uns und erreichten bei Temecula die Interstate 15. Wir fuhren die Interstate einige Kilometer in Richtung Süden, dann bogen wir zum Pazikik ab. Unser Ziel war Oceanside, ein Küstenort nördlich von San Diego. Unterwegs buchten wir uns noch ein Hotel im nahe gelegenen Encinitas. 

 

Sonnenuntergang am Pazifik und Carlsbad Premium Outlet

Kurz vor Sonnenuntergang erreichten wir Oceanside und fanden noch einen Parkplatz direkt am Oceanside Pier. Wir stellten das Auto ab und gingen an den von Palmen gesäumten Strand. Der Pier wurde von der Abendsonne angestrahlt, und wir schauten uns an, wie die Sonne im Pazifik unterging.

Ganz langsam verschwand die Sonne im Meer und tauchte den Himmel in ein traumhaftes Rot. Ein herrlicher Abschluss für den letzten Abend in den USA. Danach gingen wir noch einige Meter über den beleuchteten Oceanside Pier, dem längsten Holzpier an der amerikanischen Westküste. Wir gingen aber nicht die ganzen 596 Meter bis zum Ende durch, sondern drehten nach einer Weile wieder um und gingen zurück zum Auto.

Mittlerweile war es fast dunkel und wir fuhren weiter zum Carlsbad Premium Outlet. Hier sind aber fast nur höherwertige Marken angesiedelt. Wir gingen ein wenig durch die Shops, fanden aber nichts Passendes und machten uns auf den Weg zum Hotel. Wir kauften uns noch schnell ein Sandwich bei Subways, dann checkten wir gegen 20:30 Uhr im Holiday Inn Express in Encinitas ein.

Gefahrene Kilometer: 238

Hotel: Holiday Inn Express in Encinitas für 87€ (gebucht über Hotwire)

<- Tag 11 - Oatman und Joshua Tree National Park                  Tag 13 - 14 - Coastal Highway 101 und Rückflug ->

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