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Tag 4 - Kungsholmen und Kronoberg

Donnerstag, 30.08.2012

 

Karlskrona - Kungsholmen

Der Wecker klingelte wieder mal um halb Neun und wir machten uns fertig und frühstückten erst mal. Dann verließen wir den Campingplatz und Parkten auf einem Parkplatz in Björkholmen, Grüne Zone und nur 5 Minuten zu Fuß zum Fähranleger Fisktorget. Wir waren die ersten am Anleger, kurz danach kam aber schon einer vom Personal, das Hemd aus der Hose, und ging aufs Schiff. Etwas später traf dann auch der Kapitän ein, und auch der Matrose hatte sich nun richtig angezogen. Wir hatten schon Angst, das wäre unser Kapitän.

Mit uns war eine größere Gruppe auf dem Schiff. Der Kapitän erkundigte sich noch kurz, ob Frau Hülsmann und Herr Gresschötter auch da sind, und los ging es. Leider zogen bald Wolken auf und es wurde windig. Trotzdem bleiben alle auf dem Außendeck sitzen und genossen die Fahrt durch den südlichsten Schärengarten Schwedens. Vorbei an vielen kleinen Felsinseln und einigen Befestigungsanlagen erreichten wir nach einer halben Stunde das Fort Kungsholm. Am Anleger begrüßte uns schon unser Guide. Da wir des schwedischen nicht wirklich mächtig sind, erklärte er zum Glück auch alles auf Englisch.

Wir gingen durch die alten Gewölbe, in denen die Soldaten früher schliefen, besichtigten die alten Wehranlagen, den engen Innenhafen und den großen englischen Park. Außerdem erfuhren wir viel über die Geschichte und die damaligen Kriege gegen die Dänen.

Leider ging es immer schnell weiter und man hatte Mühe, noch schnell ein paar Fotos zu schießen. Nach etwas über einer Stunde waren wir fertig mit der Führung und konnten uns noch etwas im Museum umsehen. Neben vielen alten Waffen waren auch alte Uniformen und Telefone zu sehen.

Pünktlich um 12 Uhr kam auch das Schiff, um uns wieder abzuholen. Auf dem Fort scheint auch ein Jugendgästehaus zu sein, zumindest war die Ruhe der Hinfahrt verflogen, und eine Horde Schüler begleitete uns. Nach mehreren Haltestellen, unter anderem auch an unserem Campingplatz, legte die Fähre wieder am Fisktorget an. Wir gingen noch kurz in die Stadt, aber da sich der Himmel zuzog und wir noch einige Kilometer vor uns hatten, gingen wir wieder zum Auto. Am Auto angekommen, fing es an zu schütten, perfektes Timing eben.

 

Schlossruine Kronoberg, Fahrt nach Göteborg

So verließen wir Karlskrona und machten noch einen Stop bei Mc Dreck. Satt ging es über die R122 und R27 quer durchs Smaland nach Växjö, der Hauptstadt der Provinz Kronobergs län (heute ein Teil der historischen Provinz Smaland). Hier machten wir einen Abstecher und fuhren zur alten Schlossruine Kronoberg.

Das Schloss liegt auf einer Insel im Helgasjön See. Über einen langen Holzsteg gelangt man erst zur kleinen vorgelagerten Insel Stallholmen, auf der Früher die Bauern mit ihrem Vieh lebten. Von hier geht es dann über einen weiteren Holzsteg zur Schlossruine. Wir schauten uns eine Weile in den alten Gemäuern um und erkundeten die alte Ruine. Für einen kurzen Zwischenstop auf jeden Fall ganz nett und, wie auch anders zu erwarten, wieder kostenlos.

Dann ging es aber weiter, wir hatten ja noch über 200 Kilometer vor uns. Es ging über die recht langweilige R27 am Store Mosse Nationalpark vorbei bis nach Boras. Unterwegs entdeckte Karin noch einen Wegweiser zu ihrem Stein, zum Karinsten. Wir hielten aber nicht extra deswegen an und fuhren weiter über die ab Boras als Autobahn ausgebaute Straße.  Die letzten Kilometer bis zur Abfahrt vergingen recht schnell. Eine Abfahrt vorm Göteborg Landvetter Airport fuhren wir von der Autobahn ab. Über den schönen Härskogsvägen, einer tollen Straße mit vielen Kurven und Steigungen, erreichten wir dann gegen 19 Uhr das Ibis Hotel Göteborg-Lerum. Für 735SEK bekamen wir ein Doppelzimmer und fuhren erst mal zum ICA etwas einkaufen. Es gab Hähnchen und Spare Ribs aus der Wärmetheke, mit denen wir dann auf unserem Zimmer den Hunger bekämpften.

Gefahrene Kilometer: 351

Übernachtung: Ibis Hotel Göteborg-Lerum, Doppelzimmer für 735SEK

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