Tag 6 - Antikes Rhodos und Tsambika Beach

Sonntag, 24.06.2018

 

Rhodos Stadt - Akropolis

Heute ließen wir es wieder etwas gemütlicher angehen und frühstückten nach dem Aufstehen erst mal ausgiebig. So starteten wir auch erst um viertel vor 10 zu unserem Vormittagsausflug. Die Akropolis in Lidos konnten wir ja am Vortag nicht besichtigen, heute wollten wir aber noch einen Blick auf das antike Griechenland werfen.

Dazu fuhren wir in das antike Rhodos, das westlich der heutigen Stadt liegt. Nach einer halben Stunde parkten wir unter einem der wenigen Bäume zumindest halbwegs im Schatten und gingen zum Apollon Tempel. Vom Parplatz ging es im Schatten einiger Bäume der Temenos Mauer entlang, die in der Antike den heiligen Bezirk abgrenzte. Unser Ziel war der Apollon Tempel, von dem einige Säulen rekonstruiert wurden und wohl das bekannteste Bild des antiken Rhodos darstellt. Doch die Säulen des Apollon Tempel wurden saniert und waren komplett eingerüstet. Der Anblick hatte so natürlich wenig mit Antike zu tun

 

Rhodos Stadt - Odeion und Stadion

Die weiteren Überreste der Akropolis glichen dann eher, als ob ein Riese einen Sack mit Steinen ausgekippt hätte und wirkte wenig spektakulär. Unterhalb des Apollon Tempel befindet sich ein kleines, offenes Theater, das komplett rekonstruiert wurde. Ursprünglich war das Odeion wohl eine Halle und hatte Wände und ein Dach. Davon ist aber nichts mehr zu erkennen. An der Treppe, die vom Apollon Tempel zum Odeion führt, bietet sich ein netter Blick bis zur heutigen Stadt.

Neben dem Odeion erstreckt sich das antike Stadion. Die untersten Stufen der steinernen Tribünen sind noch auf ganzer Länge erhalten und können auch begangen werden. Ich sparte mir bei der heutigen Hitze allerdings den Weg bis zum Ende des 200m langen Stadions und drehte nach der Hälfte wieder um. Karin hatte sich die Treppe nach unten eh gespart und wartete im Schatten der Bäume am Apollon Tempel.

 

Rhodos Stadt - Rodini Park

Mittlerweile reichte es uns in der Sonne und nach einer halben Stunde stiegen wir ins Auto und fuhren zum Rodini Park, einem beliebten Naherholungsgebiet inmitten der Stadt. Ein kleiner Bach plätschert hier durch ein kühles Tal, außerdem gibt es hier mehrere kleine Teiche, künstlich angelegte Wasserläufe und ein paar Wanderwege.

Wir schlenderten ein wenig durch den kleinen Park, in dem ein angenehm kühles Klima herrscht. Über den Bach führen mehrere Brücken, einige von denen sahen aber wenig vertrauenserweckend aus, dementsprechend mieden wir diese Brücken auch. Der Park ist eigentlich recht hübsch angelegt, wirkt aber leider etwas ungepflegt. Trotzdem ein netter und vor allem kühler Zwischenstopp.

 

Rückfahrt an der Küste entlang

Gegen 11:30 machten wir uns dann wieder auf den Rückweg zum Hotel. Wir wollten diesmal aber nicht den direkten Weg über die Hauptstraße nehmen, sondern den kleinen Umweg an der Ostküste entlang. In Kalithea standen bereits einige Hotels an der Straße, doch Faliraki übertrifft touristisch an der Ostküste wohl alles. Eine Bettenburg reiht sich an die andere, dazwischen Rutschenparks, Restaurants und Souvenir Shops.

Schön ist etwas anderes, aber wahrscheinlich sind die Strände Top und man hat als Tourist alles vor Ort, was man benötigt. Wir ließen die Hotelkomplexe schnell hinter uns und erreichten gegen 12 Uhr das beschaulichere Afandou.

 

Tsambika Beach

Nach dem obligatorischen Mittagsschlaf wollten wir noch ein wenig an den Strand. Also fuhren wir gegen 15:45 zum Tsambika Beach, wenige Kilometer südlich von Afandou. Der Strand soll einer der schönsten an der Ostküste sein. Das liegt sicherlich auch daran, dass es sich hier um einen Sandstrand handelt und nicht um einen Steinstrand.

Als wir ankamen war mächtig was los. Wir suchten uns eine freie Liege und Julian wollte natürlich ins Wasser. Karin blieb an der Liege und ich ging mit Julian schwimmen. Der Strand fällt sehr flach ab und man kann sehr weit ins Wasser gehen, ohne zu schwimmen. So konnte ich mit Julian ohne Probleme etwas weiter ins Meer gehen.

Am Strand befinden sich natürlich auch die typischen Fun Anbieter. Neben einem aufblasbaren Kletterparcours auf dem Wasser wird hier noch Parasailing und Wasserski angeboten. Außerdem dürfen diverse Möglichkeiten nicht fehlen, sich auf verschiedenen Unterlagen hinter einem Boot her ziehen zu lassen. Für Leute, die Fun suchen ganz nett, ansonsten aber ein weiterer, völlig überlaufener Strand. Und eigentlich nichts Besonderes.

 

Abendessen in Afandou

Kurz nach 6 verließen wir den Strand dann wieder und fuhren zurück zum Hotel. Auf dem Weg schrie unser Auto nach Treibstoff, also tankten wir noch schnell. Nachdem wir alle Sachen wieder im Zimmer verstaut und die nassen Badesachen aufgehängt hatten, suchten wir uns eine Taverne.

Auf dem Weg zum Old House hatten wir eine weitere Taverne gesehen, die ebenfalls einladend aussah. Also statteten wir dem „Flora“ einen Besuch ab. Wir setzten uns auf die große, überdachte Terrasse und warteten auf das Essen. Hinter der Terrasse befand sich ein Spielplatz, also verbrachte ich die Zeit bis zum Essen mit Julian an der Rutsche.Hinter

Als das Essen kam, musste ich etwas Überzeugungsarbeit leisten, den Spielplatz zu verlassen. Zur Belohnung gab es ein leckeres Abendessen und für Papa ein kühles Bier 😉

Gefahrene Kilometer: 63

Getankt in Afandou: benzin für 1,69€/l

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