Tag 3 - Traganou Beach und Straußenfarm

Donnerstag, 21.06.2018

 

Traganou Beach

Nach dem Frühstück packten wir unsere Badesachen ein und machten uns gegen 9:30 auf den Weg zum nahen Traganou Beach. Mit dem Auto waren die 3 Kilometer schnell bewältigt und wenige Minuten später betraten wir den Strand. Der Traganou Beach soll der schönste Strand bei Afandou sein und ist vor allem wegen seiner Höhle am Ende des Strandes bekannt.

Der Weg durch die Strandliegen gestaltete sich bereits schwierig. Der Traganou Beach ist ein Kieselstrand und Julian versuchte jeden zweiten Stein in seinen kleinen Eimer zu packen und war völlig überfordert. Dementsprechend langsam kamen wir auch voran. Nachdem wir dann irgendwann ein Stückchen weitergekommen waren, suchten wir uns eine Liege aus und bezahlten die 5€ Miete.

Karin blieb auf der Liege und ich ging mit Julian ein wenig ins Wasser. Julian hatte einen riesigen Spaß und wollte immer weiter im seichten Wasser entlanglaufen. Im Gegensatz zu mir hatte er ja auch Wasserschuhe an und konnte gut über die Steine laufen. Irgendwann konnte ich ihn dann überzeugen, bei Mama wieder Steine zu sammeln und schwamm erst einmal eine Runde.

 

Traganou Cave

Nach einer Weile gingen wir dann zum Ende des Strandes. Hier blockiert eine Felswand den Weg am Strand und in den Felsen befinden sich kleine Höhlen. Eine nette Abwechslung und ganz nett anzusehen. Wir schauten uns die Höhlen an und kletterten etwas auf dem kleinen Felsen herum, der aus dem Wasser herausragte.

Hinter der Felswand befand sich noch ein kleiner Ministrand, der nur per Boot oder schwimmend an der Felswand vorbei zu erreichen war. Natürlich wollte ich mir den Strand auch kurz angucken und schwamm an der Felswand vorbei. Ganz nett, aber eben auch nur ein kleiner Strand.

Gegen 12 machten wir uns dann wieder auf dem Weg zum Hotel. Julian schlief natürlich schon auf dem kurzen Rückweg im Auto ein, also legten wir ihn im Hotelzimmer direkt ins Bett. Da unser Balkon in der Mittagszeit in der prallen Sonne lag und sich auch kein Sonnenschutz darauf befand, beschlossen wir auch Siesta zu machen. Uns blieb ja nicht ganz viel anderes übrig.

 

Schmetterlingstal

Um viertel vor 3 waren wir dann endlich fertig mit unserem Mittagsschlaf und nahmen ein verspätetes Mittagessen im Zimmer ein. Zur Feier des Tages gab es Brot. Danach steigen wir wieder ins Auto, was wunderbar in der Sonne vor sich hingebrütet hatte und machten uns auf den Weg in die Berge. Von Afandou ging es dann in Richtung Theologos, auf einer kurvigen Straße durch das bergige Landesinnere.

Nach einer halben Stunde über die nette Bergstraße erreichten wir dann den Eingang zum Schmetterlingstal, dem Petaloudes Tal. Das Schmetterlingstal stellt eines der touristischen Highlights der Insel dar, also wollten wir uns das auch einmal angucken. Der Eingang liegt in einer Spitzkehre direkt an der Straße. Wir parkten auf einem der Parkplätze und gingen die Hauptstraße entlang zum Eingang.

Doch da der Weg teilweise steil bergauf geht und Karin an diesem Tag eh schon mit dem schwülen Wetter und dem Schwangerschaftsbauch zu kämpfen hatte, ließen wir das Tal ausfallen.

 

Farma of Rhodes

Also holte ich das Auto vom Parkplatz und sammelte die Beiden am Eingang zum Schmetterlingstal wieder ein. Nur wenige Kilometer weiter befindet sich eine Straußenfarm, auf der es jede Menge Tiere zu sehen gibt. Das sollte weniger anstrengend sein, also fuhren wir dorthin.

Nach wenigen Minuten erreichten wir die Farm gegen 16:30. Am Eingang befand sich ein großer Springbrunnen und Julian musste direkt mit den Füßen ins Wasser. Dann bezahlten wir den Eintritt und gingen durch den kleinen Zoo. Neben den Straußen, die wir sogar füttern durften, leben hier auch Esel, Ziegen, Schafe und sogar Dromedare und Kängurus.

Wir schlenderten durch die Farm und schauten uns die Tiere eine Weile an, dann gingen wir zurück zum Eingang. Hier befindet sich ein kleines Restaurant mit einem Kinderspielplatz. Neben der Rutsche hatte es Julian eine Lokomotive angetan. Eine ganze Zeit verbrachten wir hier, bis wir ihn endlich vom Gehen überzeugen konnten 😉

 

Rückfahrt durch die Berge und Alexandros Panorama

Gegen 18:30 machten wir uns dann wieder auf den Rückweg. Es ging wieder am Schmetterlingstal vorbei über die ab hier wieder sehr kurvige Bergstraße. Ständig bot sich ein neuer, schöner Ausblick. Das Kloster ließen wir noch liegen, am kleinen Imbiss Alexandros Panorama machten wir dann aber einen Zwischenstop und genossen den Ausblick.

Hier bot sich ein weiter Blick hinab bis an die Küste, die allerdings auf Grund des diesigen Wetters nur zu erahnen war. Dann ging es weiter durch unzählige Kurven die Straße entlang, bis wir irgendwann wieder in Afandou ankamen. Gegen 19 Uhr standen wir wieder vor unserem Hotel.

 

Abendessen im Old House

Danach ging ich zurück zum Auto und wir fuhren gegen halb 8 wieder zum Hotel. Auf dem Weg hielten wir noch beim Lidl an und kauften ein wenig Lebensmittel für die nächsten Tage ein. Gegen halb 9 waren wir dann wieder am Hotel und machten uns etwas zu Essen in unserem Zimmer. Danach ging Julian ins Bett und wir setzten uns noch mit einem Bier (bzw. etwas Alkoholfreiem für Karin 😉) auf den Balkon. Das fühlte sich schon mehr nach Urlaub an als der Vorabend.

Allerdings gab es noch eine kleine Schrecksekunde, als wir ins Bett wollten. Um Julian nicht zu wecken spazierten wir durch das dunkle Hotelzimmer. Dabei ließ Karin ein Glas fallen, welches Natürlich in tausend Einzelteile zerbrach . Julian wurde zum Glück nicht wach und nachdem wir die Scherben alle aufgesammelt hatten, gingen wir dann auch endlich schlafen.

Gefahrene Kilometer: 51

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