Tag 1 - Anreise und schlechte Nacht

Dienstag, 19.06.2018

 

Anreise

Wir packten alle Koffer ins Auto und starteten gegen 9:30 auf den Weg zum Flughafen Bremen. Da bei Stuhr eine Baustelle auf der A1 auf uns wartete, planten wir ein wenig Puffer mit ein. Wir kamen aber recht gut über die Autobahn und erreichten das Parkhaus, das wir bereits im Voraus gebucht hatten, gegen viertel nach 11.

Dann gingen wir den kurzen Fußweg zum Terminal und reihten uns in die recht lange Schlange am Germania Schalter ein. Außer unserem Flieger war der einzige offene Germania Schalter noch für zwei andere Ziele da. Wenig später öffneten dann noch zwei weitere Schalter und es ging endlich vorwärts.

Irgendwann hatten wir dann endlich eingecheckt und gingen zum Mittagessen zum Goldenen M gegenüber vom Terminal. „Gut“ gestärkt gingen wir dann durch die Sicherheitskontrolle und warteten aufs Boarding. Endlich durften wir einsteigen und hatten sogar eine Sitzbank für uns. Da konnten wir nicht unbedingt mit rechnen, da Julian mit nicht mal 2 Jahren noch keinen Sitz benötigte.

Wir hatten Julian extra noch keinen Mittagsschlaf machen lassen, damit er im Flugzeug schläft, doch den Gefallen tat er uns nicht. Auch die Milch, die uns die Stewardessen aufwärmten, half nicht. Zum Glück hatten wir ein paar Spielsachen mitgenommen und vertrieben uns die Zeit. Irgendwann fing Julian doch noch an zu nörgeln, doch nach einem Snack war alles wieder gut.

 

Fahrt zum Hotel und Check-In

Gegen 19 Uhr Ortszeit setzten wir dann auf Rhodos auf. Schon beim Anflug war es diesig und dementsprechend schwül schlug es uns auch nach der Landung entgegen. Wir schnappten unsere Koffer und gingen direkt zum Mietwagenschalter. Kurze Zeit später konnten wir dann unseren Suzuki Baleno in Empfang nehmen. Der gemietete Kindersitz war schon montiert, und jetzt fing das Tetris spielen an. Zusätzlich zu unseren Koffern hatten wir ja noch einen Buggy im Gepäck. Das wollte also alles in einem Auto in Polo Größe verpackt werden. Die freundlichen Enterprise Mitarbeiter halfen uns und kurz darauf war alles verstaut.

Also machten wir uns auf die etwa 25 Kilometer von der Westseite der Insel auf die Ostseite nach Afandou. Der Wagen war noch recht neu und fuhr sich erstaunlich gut. Unterwegs hielten wir noch an einem kleinen Supermarkt und kauften unser Abendessen ein. Um viertel vor 9 erreichten wir dann endlich das Hotel und checkten ein.

 

Nacht in der letzten Bruchbude

Schnell bekamen wir unseren Zimmerschlüssel und parkten unser Auto nebenan. Wir schlossen die Tür auf und waren scheinbar in der schäbigsten Bude der Anlage gelandet. Im Wasserkocher tote Fliegen, das Gefrierfach am Kühlschrank so vereist, dass die Tür nicht mehr zu ging, und das gesamte Apartment in einem völlig heruntergekommenen Zustand. Hier wollten wir mit einem Kind nicht unbedingt wohnen und gingen zur Rezeption, um ein anderes Zimmer zu bekommen.

Der Mann von der Spätschicht hatte sich aber wohl auf einen ruhigen Abend gefreut und wollte uns nicht wirklich helfen. Er könne nichts machen und wir müssten am nächsten Morgen wiederkommen. Dann wäre jemand da, der uns helfen könne. Na herzlichen Glückwunsch, das war ja ein toller Start in den Urlaub…

Natürlich gab es in der Bruchbude auch keine Klimaanlage und wir öffneten das einzige Fenster einen Spalt. Besser die Musik der Poolbar als im eigenen Saft zu braten. Julian wollte bei der Hitze natürlich auch nicht einschlafen, schon gar nicht in seinem Kinderbett. Also nahmen wir ihn in unser Bett und irgendwann gegen 1 Uhr nachts konnten wir dann auch endlich schlafen.

Gefahrene Kilometer: 23 (auf Rhodos)

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