Tag 1 - Anreise und Bruinisse

Montag, 21.06.2021

 

Anreise

Morgens hieß es erst mal Auto packen. In der Annahme, wieder viel zu viel gepackt zu haben, startete ich mit dem Tetris Spiel am Kofferraum. Doch siehe da, es passte alles ohne Probleme rein und sogar die Heckscheibe war noch frei. Und das, obwohl wir Bollerwagen und Laufräder für die Jungs mithatten.

Gegen 10 machten wir uns dann auf den Weg, der dann nach etwa 20 Kilometern abrupt endete. Julian war so aufgeregt, dass ihm schlecht war und wir anhalten mussten. Sachen wechseln, noch ein Mittel gegen die Übelkeit, dann konnte es weiter gehen. Tom schlief bald ein und Julian hielt sich mit Autobahn Bingo und später natürlich auch mit ein paar Filmen auf dem Tablet bei Laune.

Wir kamen gut voran, aber irgendwann wollte Tom nicht mehr sitzen. Wir hatten gehofft, noch bis Kinderdijk zu kommen und dort eine längere Pause zu machen und uns die Windmühlen anzugucken. Doch Tom machte uns schnell klar, dass er nicht mehr so lange warten wollte. Also verließen wir kurz vor Gorinchem die Autobahn und kehrten gegen 13:30 beim Goldenen M ein. Das Happy Meal ließ die Laune wieder spürbar steigen und wir konnten unsere Fahrt fortsetzen.

Jetzt hatten wir ja auch nur noch etwa eine Stunde Fahrtzeit vor uns. Und die Gegend wurde für die Jungs auch interessanter. Es ging durch Tunnel unter Flüssen hindurch und über lange Dämme mitten durch das Haringvliet und das Grevelingenmeer. Da wurden die Augen natürlich groß und Ruckzuck erreichten wir den Roompot Ferienpark in Bruinisse. Und das genau pünktlich um 15 Uhr, ab dieser Uhrzeit sind die Häuser bezugsfertig.

 

Check-In und erster Eindruck

An der Rezeption war einiges los und es staute sich, da immer nur zwei Personen gleichzeitig eintreten durften. Nach einer kurzen Wartezeit konnte ich dann unseren Schlüssel und die Schrankenkarte in Empfang nehmen und wir fuhren zu unserem Haus. Wir hatten die geräumige Variante Stakelaan Comfort mit 3 Schlafzimmern gebucht. Oben waren die Schlafzimmer, das Badezimmer und sogar noch eine Sauna mit eigener Dusche und unten war der geräumige Wohnbereich mit Küche und angrenzendem Wohnzimmer. Vom Wohnzimmer ging es auf die Terrasse, die an einen kleinen Teich grenzte. Hier konnten wir es für die nächsten Tage gut aushalten.

Wir bezogen die Betten, dann gingen wir noch schnell in den Parkshop, um unser Frühstück für den nächsten Tag einzukaufen. Julian fand noch allerlei Klüngel im Shop, aber irgendwann konnten wir ihn dann überzeugen wieder rauszugehen. Im Haus angekommen wollten wir eigentlich etwas im Imbiss bestellen. Dafür gab es extra einen QR-Code, über den die Bestellung Corona-Konform ausgelöst werden musste. Doch die Homepage funktionierte nicht, also blieb uns nichts anderes übrig, als das Frühstück für den nächsten Morgen zu vernichten.

 

Bruinisse

Gut gestärkt entschlossen wir uns, noch den Ort zu erkunden. Also packten wir die Jungs in den Bollerwagen und zogen gegen 18 Uhr los. Durch eine Unterführung ging es unter der Hauptstraße hindurch und nach wenigen Minuten waren wir am Hafen. Hier ist alles im Zeichen der Muschel. Auf dem Deich begrüßte uns schon eine überdimensionale Miesmuschel und am Hafen lagen einige Fischerboote. Auch ein Fischrestaurant und ein Geschäft mit frischen Meeresfrüchten gab es hier.

Wir hatten ja schon gegessen, also gingen wir weiter in den Ort. Wir hatten ja eh den Bollerwagen dabei, also wollten wir noch etwas im Albert Heijn einkaufen. Auf dem Weg kamen wir an einem kleinen Marktplatz vorbei, wo ein kleiner Springbrunnen auf dem Boden installiert war. Natürlich auch in Form einer Miesmuschel, genau wie die hier installierten Blumenbeete.

Nachdem wir Tom vom Springbrunnen wegbekommen hatten, gingen wir in den Supermarkt. Hier war nichts los, denn die Niederländer spielten gerade ihr zweites EM-Spiel. So kauften wir alles, was wir für die nächsten Tage benötigten. Sogar das amerikanische Budweiser gab es hier, und nicht einmal teurer als das holländische Bier. Also deckten wir uns auch damit ein. Ich weiß, viele halten Budweiser für Plörre, wir trinken das zwischendurch aber ganz gerne. Hat irgendwie immer etwas von Urlaub 😉

Gegen 20 Uhr waren wir dann wieder zurück am Haus. Wir hatten extra zwei Kinder-Schlafzimmer, doch die beiden wollten zusammen schlafen. Also schoben wir die Betten zusammen und die beiden konnten auf einer riesigen Liegefläche schlafen. Und das funktionierte sogar sehr gut. Hätten wir also doch ein kleineres Haus buchen können? Uns war das erst mal egal und als die Kinder schliefen stießen wir erst mal auf unseren (lang geplanten) Urlaub an. Den ersten seit zwei Jahren…

 

Gefahrene Kilometer: 361

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