Tag 4 - Dokkum und Landal Schwimmbad

Monntag, 01.07.2019

 

Dokkum - Zentrum

Nach dem Aufstehen frühstückten wir erst mal in aller Ruhe, dann entschlossen wir uns, nach Dokkum zu fahren. Dokkum ist die einzig größere Stadt in der Nähe und sollte angeblich einen Besuch wert sein. Also machten wir uns um kurz nach 10 auf den Weg und stellten unser Auto eine Viertelstunde später auf dem Parkplatz „‘t Pantwurk“ ab. Recht zentrumsnah und kostenfrei.

Dann gingen wir über die Noorder Gracht ins Zentrum, das von Grachten umgeben ist. Dokkum ist eine typische niederländische Stadt mit Grachten, Windmühlen und typischen friesischen Häusern. Die Dokkumer sind stolz darauf, dass Bonifatius hier ermordet worden ist. Das sieht man überall. Bonifatius ist hier allpräsent und es gibt sogar Bonfatius Bier.

Obwohl es Montag war, wirkte die Stadt wie ausgestorben, denn montags öffnen die Geschäfte hier erst am Nachmittag. Wer also shoppen möchte, sollte einen anderen Tag wählen 😉. Wir gingen an den geschlossenen Geschäften vorbei durch die leeren Gassen über den Koornmarkt und machten am Platz De Zijl Pause. An diesem netten Platz inmitten einer Gracht am hübschen Oud Stadhuis setzten wir uns auf eine Bank in die Sonne und machten ein kleines Picknick.

 

Dokkum - Windmühlen und Grachten

Das Zentrum wird von einer Gracht geteilt und der Platz De Zijl verbindet beide Teile. Wir gingen weiter in den südlichen Teil des Zentrums, immer den Grachten entlang, bis wir zur Zeldenrust Windmühle kamen. Diese Backsteinwindmühle bildet den südwestlichsten Punkt des Zentrums und ist an drei Seiten von Grachten umgeben.

Gegenüber der Windmühle befindet sich eine Zugbrücke und wir hatten Glück, denn es wollten einige Schiffe durch die Brücke. Also schauten Julian und ich dem Treiben eine Weile zu, dann ging es weiter an der Baantjegracht entlang zum südlichsten Punkt des Zentrums.

Hier befindet sich eine Holzwindmühle. In dieser Windmühle befindet sich ein Zoohandel, also machten Karin und Julian sich direkt auf den Weg in die Windmühle und wollten Tiere gucken. Ich blieb mit dem schlafenden Tom draußen und schaute über die Grachten. Nach kurzer Zeit kamen die Beiden wieder und wir liefen weiter an der Gracht entlang zurück zum Auto. Unterwegs kamen wir an der Woudpoort Brug vorbei, einer Zugbrücke, die natürlich auch gerade in Betrieb war. Also mussten wir wieder anhalten und durften erst weiter gehen, als die Brücke wieder geschlossen war.

 

Einkaufen und Schwimmen im Landal Park

Zurück am Auto gingen wir noch im Jumbo Markt einkaufen, der sich direkt an unserem Parkplatz befand. Dann ging es zurück zu unserem Ferienhaus. Es gab Mittagessen, danach war es Zeit für Toms Mittagsschlaf.

In der Zeit packten wir die Schwimmtasche und als Tom wieder wach war, gingen wir zum Schwimmbad. Das Schwimmbad ist nicht riesig, aber für kleine Kinder reicht es vollkommen aus. Es gibt ein großes Becken mit einigen Fontänen, an dessen Rand ein Piratenschiff steht, einen Whirlpool und ein großes Babybecken mit einem Wasser spuckenden Papagei. Als Julian das herausgefunden hatte mussten wir den Papagei fast dauerhaft betätigen. Irgendwann hatten wir dann genug und gingen durch den mittlerweile doch recht heftigen Wind zurück zu unserem Haus und ließen den Tag ausklingen.

 

Gefahrene Kilometer: 27

<- Tag 3 - Schiermonnikoog              Tag 5 - Seehundstation Pieterbueren und Oostmanhorn ->

Gefällt euch der Bericht?

Dann freuen wir uns über eine Bewertung oder einen Kommentar: