Tag 3 - Sintra und Cabo da Roca

Montag, 09.04.2018

 

Sintra – Maurenkastell

Heute hieß es etwas früher aufstehen, denn wir wollten Lissabon verlassen und der Umgebung einen Besuch abstatten. Nach dem Frühstück ging es mit der Metro zum Flughafen, denn hier hatten wir einen Mietwagen gebucht. Bei Sixt angekommen, war der gebuchte Bulli aber gar nicht verfügbar. Nach einigem Hin und Her verzichteten wir dann auf den Bulli und bekamen einen Seat Alhambra. Da wir ja kein Gepäck bei hatten, reichte der Platz aber aus und selbst auf den „Notsitzen“ hatten wir genug Beinfreiheit.

Gegen 9 Uhr starteten wir dann endlich zu unserem Tagesausflug und quälten und durch den Lissaboner Verkehr. Nachdem wir die beiden Stadien der großen Lissaboner Vereine hinter uns gelassen hatten, ging es etwas zügiger und kurz darauf hatten wir die Hauptstadt Portugals verlassen und fuhren durch eine hügelige Gegend in Richtung Sintra.

In Sintra angekommen, fuhren wir eine kleine Straße den Berg hoch, die zum Maurenkastell und zum Pena Palast führte. Auch wenn man diese beiden Bauwerke nicht besichtigen möchte, lohnt sich die Fahrt über die enge, kurvige Straße. Man fährt durch einen alten Wald den Berg hoch und zwischendurch bietet sich immer wieder ein traumhafter Ausblick auf die Umgebung.

Unser Ziel war das Maurenkastell, das wir gegen 10 Uhr erreichten. Viele Parkplätze gibt es hier nicht, wir waren aber scheinbar noch früh genug, denn wir fanden noch einen freien Platz direkt an der Straße. Von der Straße sind es noch etwa 500 Meter Fußweg bis zur alten Burganlage. Der schöne Weg führt durch einen Wald, an von Moos bewachsenen Felsen vorbei, und zwischendurch hat man immer wieder einen tollen Blick auf die Umgebung.

Nach 10 Minuten standen wir dann vor einer Mauer, die den Eingang zur Burgruine markierte. Wir bezahlten die 8€ Eintritt und standen im Castelo dos Mouros. Von der alten Festungsanlage sind noch einige Mauern übriggeblieben, die begehbar sind. Von den Mauern bietet sich ein toller Ausblick auf die Umgebung. Auf der einen Seite Blickt man auf die Stadt Sintra am Fuße des Berges, auf der anderen Seite thront der Pena Palast auf dem nächsten, sogar noch etwas höherem, Hügel.

War der Weg zur Burg noch recht einfach, hatten es die Burgmauern in sich. Die alten Mauern schlängeln sich den Berg hoch und haben eine ordentliche Steigung. Trotzdem musste natürlich jeder Winkel erkundet werden. Wir kraxelten erst zur nicht ganz so steilen Seite des Maurenkastells. Von den Türmen und Mauern auf dieser Seite war der Blick frei auf Sintra und die Villen in der Umgebung. Darunter auch das Schlösschen Quinta da Regaleira, das wir später noch besuchen wollten.

Danach kletterten wir die wesentlich anstrengendere Seite hoch, die in Richtung des Pena Palast gewandt ist. Wir zwängten uns an Felsen vorbei und erreichten nach der Klettertour den höchsten Punkt der Festung. Von hier hatten wir einen tollen Ausblick auf die tiefer gelegenen Mauern und den rot-gelben Pena Palast. Das Castelo dos Mouros ist wirklich einen Besuch wert und man wird für die Anstrengungen mit einem traumhaften Ausblick belohnt.

 

Sintra – Quinta da Regaleira

Nach einer Stunde verließen wir die Burgruine und fuhren die enge Straße wieder den Berg hinunter. Am Parkplatz vor dem Pena Palast herrschte schon reger Betrieb, der Palast stand aber eh nicht auf unserer Liste. Unser nächstes Ziel, Quinta da Regaleira, lag nämlich wieder im Tal. Allerdings fanden wir an dem Schloss keinen Parkplatz und mussten eine Ehrenrunde drehen. Da es hier weinig Seitenstraßen gibt, dauerte die Ehrenrunde etwas länger als gedacht. Jetzt suchten wir aber früh genug nach einer Parkmöglichkeit und wurden etwa einen Kilometer vor dem Schloss fündig. Einen richtigen Parkplatz gibt es hier auch nicht, man muss sich eine der wenigen Parkmöglichkeiten an der Straße suchen.

Um viertel vor 12 standen wir dann endlich am Eingang, bezahlten 6€ Eintritt und gingen in den großen Park. Um 1900 wurde die ursprüngliche Sommerresidenz von einem Millionär gekauft und zu einem Schloss samt verwunschenem Park umgebaut. Und in dieser Märchenwelt standen wir jetzt. Vom Eingang fiel uns schon ein kleiner Turm auf, also gingen wir erst mal dorthin. Von dem Turm bot sich schon mal ein kleiner Blick über einen Teil der Parks.

Dann gingen wir weiter und kamen zu einem verwunschenen Teich mit einem kleinen Wasserfall. Das Ufer mit Pflanzen und Moosen bewachsen, und das Wasser überzog auch schon eine grüne Schicht. Man hätte auch über ein paar Trittsteine über den See gehen können, wir entscheiden uns aber für die Natursteinbrücke.

Vor der Brücke ging es weiter hoch und wir kamen zum Portal der Wächter. Von hier ging es dann durch einen dunklen Tunnel in die „Unterwelt“. Der Tunnel endete wieder in einem Turm. Dieser Turm führte nicht nur nach oben, sondern auch 27 Meter unter die Erde. Wir entschieden uns aber erst mal für den Weg ins Licht und gingen nach Oben. Von dort aus erkundeten wir den oberen Teil der Parks und kamen wenig später zum Turm zurück.

Jetzt gingen wir dann auch tief in die Unterwelt bis zum Grund des Turmes. Nur wenig Licht drang von Oben in den schmalen Turm. Von hier ging ein weiterer Tunnel ab, dem Wir folgten. Nach einigen Metern war wieder Licht zu sehen. Der Tunnel führte hinter den Wasserfall an dem kleinen, verwunschenen Teich. Hier war aber kein Ausgang, sondern nur eine Art Fenster und wir blickten durch den Wasserfall zum Teich. Wenige Meter vorher zweigte aber ein weiterer Gang ab, dem wir folgten.

Der Gang endete an einer Grotte am Rand des Parks. Von hier aus gingen wir dann wieder runter zum Schloss. Über teilweise schmale Wege ging es bergab. Zwischen den Pflanzen tauchten immer mal wieder Skulpturen, Brunnen oder Statuen auf. Irgendwann erreichten wir eine von Palmen und Skulpturen gesäumte Promenade, die zum Schloss zurück führte. Wir folgten der Promenade und gingen zum Märchenschloss.

Durch einen verzierten Torbogen kamen wir zum Schloss und gingen auch kurz in Innere. Das kann man aber auch getrost sein lassen. Ist war toll eingerichtet, aber eben von Innen auch nur ein altes Herrenhaus. Das schmälerte den Eindruck vom Anwesen aber nicht. Von Außen sieht das Gebäude wirklich imposant aus und der verwunschene Park ist wirklich toll. Ein kleiner Ausflug in eine Märchenwelt.

 

Cabo da Roca

Gegen 13 Uhr verließen wir Quinta da Regaleira und Sintra dann und fuhren weiter durch den schönen Nationalpark nach Westen. Irgendwann verließen wir dann den dichten Wald des Nationalparks und in der Ferne war das Blau des Atlantiks zu sehen. Und genau da wollten wir hin, ganz genau zum westlichen Punkt des europäischen Festlandes, dem Cabo da Roca.

Wir folgten den Hinweisschildern und kurze Zeit später war der Leuchtturm vor uns zu sehen. Wir suchten uns einen Parkplatz und gingen zur Klippe, „wo das Land endet und das Meer beginnt“. Die klippen fallen hier 140 Meter tief zum rauen Atlantik ab. Wir gingen ein Stück an den Klippen entlang, den Blick auf Leuchtturm, die Steilen Felswände und den blauen Atlantik. Ein wirklich toller Ort, allerdings natürlich auch völlig überlaufen.

An einem großen steinernen Sockel, auf dem ein Kreuz thront, ist eine Hinweistafel angebracht. Ein Foto von der Hinweistafel zu machen, war aber gar nicht so einfach. Die Tafel war ständig von Asiaten umlagert, die von jedem der Gruppe aus 30 verschiedenen Winkeln tausende Fotos machen mussten. Passt leider zu dem Bild, das wir auch schon in anderen Ländern von asiatischen Reisegruppen machen mussten.

Wir genossen die Umgebung noch eine Weile, dann gingen wir zurück zum Parkplatz. Hier befand sich auch ein kleines Restaurant und wir hatten so langsam Hunger. Allerdings hätte ein Burger eine halbe Stunde gedauert, also entschlossen wir uns für ein Sandwich. Wesentlich schneller ging das zwar auch nicht, aber der Hunger war fürs Erste gestillt. 

 

Praia do Guincho und Cascais

Dann verließen wir das „Felsenkap“ und fuhren weiter nach Süden. Die Straße führte erst wieder etwas ins Landesinnere, bis wir einer Abzweigung zur Küstenstraße nach Cascais folgten. Wenig später war in der Ferne auch schon wieder der Atlantik und der Strand Praia do Guincho zu sehen. Der Strand mit der angrenzenden Strandbar sollte auch unser nächstes Ziel sein. Eigentlich wollten wir hier zu Mittag Essen, allerdings hat die Bar in der Nebensaison Montags geschlossen.

Wir folgten den Hinweisschildern zu Bar und landeten auf einem riesigen Parkplatz. Normalerweise muss man hier sogar Parkgebühren bezahlen, da die Bar aber geschlossen war, entfiel das heute. Wir gingen vom Parkplatz zur Bar do Guincho und konnten erahnen, warum der Parkplatz so groß war. Die große Strandbar lag in den Dünen oberhalb des Strandes und bot einen herrlichen Blick auf Strand und Meer. Schade, dass die Bar heute geschlossen war, bei dem Ausblick hätte das Essen bestimmt gleich doppelt so gut geschmeckt.

Die Öffnungszeiten konnten wir natürlich nicht ändern, also gingen wir von der Bar zum Strand. Dieser schöne Sandstrand ist aber eher zum Surfen, also zum Baden geeignet. Der Atlantik türmt sich hier zu ordentlichen Wellen auf, und auf Grund der Strömungen sollen man hier nur schwimmen gehen, wenn der Strand bewacht ist.

Wir wollten aber eh nicht schwimmen und schlenderten an dem breiten Strand entlang. In der Mitte des Strandes war noch eine weitere, kleine Strandbar in den Dünen. Diese hatte heute aber ebenfalls geschlossen. Scheinbar herrscht hier sonst reger Betrieb, heute waren wir aber fast alleine am Strand. Wir schlenderten am Wasser entlang bis zum anderen Ende, dann drehten wir wieder um.

Zwischendurch mussten wir vor den Wellen flüchten, die teilweise doch recht weit auf den Strand brausten. Langsam schlenderten wir wieder zurück zu den Klippen, wo sich der Weg hoch zur Bar befand. Wir verließen den tollen Strand und kraxelten den weichen Sand zur immer noch verlassenen Bar hoch. Dann ging es über die Küstenstraße weiter in Richtung Cascais.

Wir hielten noch kurz am Forte de São Jorge de Oitavos. Nicht um uns die alte Festung zu sehen, wir gingen zum Wasser und schauten uns an, wie die Wellen des Atlantiks auf die Felsen an der Küste klatschten. Beeindruckend, welche Kraft das Wasser haben kann.

Dann fuhren wir weiter und erreichten gegen 16 Uhr die Boca do Inferno. Der „Höllenschlund“ ist eine Schlucht in den Küstenklippen, in die das Wasser des Atlantiks donnert. Bei starkem Wellengang wird das Wasser durch Öffnungen im Gestein senkrecht nach oben katapultiert. Heute herrschte aber recht gutes Wetter, trotzdem sah es beeindruckend aus, wie die Wellen mit einem lauten Grollen gegen die Felsen rollten. Wir schauten uns das Schauspiel eine Weile an, dann gingen wir zu den Kiosken und kauften und ein Eis und Bier für die Autofahrt. Danach ging es weiter in den Küstenort Cascais.

Im Stop and Go Tempo schlichen wir dem dichten Verkehr hinterher. Das hatte aber auch etwas Gutes, so bekamen wir einen kleinen Einblick von diesem hübschen Ort etwas westlich von Lissabon. Die Straßen und Promenaden wirkten sehr einladend und waren von Palmen gesäumt. Die schöne Strandpromenade ist im typischen, portugiesischen Wellenmosaik gepflastert.

 

Torre de Belém, Brücke des 25. April und Vasco Da Gama Brücke

Endlich erreichten wir die Schnellstraße, die sich bis Lissabon am Wasser entlang schlängelt. Wir fuhren am noblen Ort Estoril vorbei, der besonders durch sein Casino und die ehemalige Formel 1 Rennstrecke bekannt ist, bis wir Belém erreichten. Hier suchten wir uns einen Parkplatz in der Nähe des Torre de Belém und schauten uns den alten Wehrturm von außen an.

Der Torre de Belém liegt im Tejo, in der Hafeneinfahrt von Lissabon und ist über eine kleine Holzbrücke mit dem Ufer verbunden. Er ist einer der wenigen Gebäude, die das schwere Erdbeben 1755 überstand und einer der Top Sehenswürdigkeiten in Lissabon. Auf dem Turm befindet sich auch eine Aussichtsplattform, die aber nicht geöffnet war, da der Turm montags geschlossen ist. Der Turm wäre um 18 Uhr aber eh schon geschlossen gewesen.

Wir gingen zurück zum Auto und schauten über den Tejo auf die Brücke des 25. April, dessen Rot in der Abendsonne leuchtete. Davor strahlte das Padrão dos Descobrimentos (Denkmal der Entdeckungen) auf der gegenüberliegenden Seite des kleinen Jachthafens. Das 50 Meter hohe Denkmal erinnert an die große Zeit der Seefahrer. Der Kalkstein strahlte in der Sonne, dahinter die imposante Brücke des 25. April. Ein toller Anblick.

Wir hielten aber nicht mehr am Denkmal der Entdeckungen, sondern führen direkt weiter zur Brücke des 25. April. Wir wollten wenigstens einmal über diese Brücke fahren, wen wir schon hier waren. Natürlich verpassten wir die richtige Ausfahrt und schlichen uns durch einige Nebenstraßen zur Brückenauffahrt.

Dann überquerten wir den Tejo über die markante Hängebrücke und fuhren unter den 190 Meter hohen Pylonen auf die andere Flussseite. Am Ende der über 2 Kilometer langen Brücke erwartete uns die Cristo-Rei Statue mit offenen Armen und wir hatten Almada am Südufer des Tejo erreicht.

Unser Plan war, über die Vasco da Gama Brücke zurück zum Flughafen zu fahren, also fuhren wir die Autobahn weiter.  Das war zwar ein Umweg von fast 40 Kilometern, aber so fuhren wir auch noch über die längste Brücke Europas und mussten uns nicht durch den Feierabendverkehr in Lissabon quälen. Allerdings hatte sich vor uns ein Unfall ereignet und wir standen trotzdem im Stau. Nach kurzer Zeit ging es aber wieder vorwärts und wir wechselten auf die A33 in Richtung Vasco da Gama Brücke. Da wir eh wieder volltanken mussten, hielten wir an eine Autobahntankstelle. Wir wollten wir uns eigentlich noch ein Bier für die Fahrt mitnehmen, allerdings gibt es an portugiesischen Autobahntankstellen scheinbar keine alkoholischen Getränke.

Also verließen wir die Autobahn und fuhren zu einer nahen Shopping Mall in Montijo. Mittlerweile hatten wir eh so langsam Hunger und schauten uns im Food Court um. Da alle etwas fanden, beschlossen wir hier zu essen. Dort war auch ein portugiesisches Restaurant, also wagte ich mich heute an Bifana. Die gekochten Schweineschnitzel sahen hier ganz lecker aus, und das Gericht schmeckte auch wirklich gut. Wohl kein Vergleich zum Stadion Fraß.

Also wir die Shopping Mall verließen war es schon halb 9, also machten wir uns auf den Weg zum Flughafen. Nach wenigen Minuten leuchteten die Straßenlaternen der Vasco Da Gama Brücke vor uns auf. Wir durchquerten die Mautstelle und fuhren über die mit über 17 Kilometern längste Brücke Europas. Kurz darauf hatten wir den Flughafen erreicht und gaben den Mietwagen ab.

 

Nachtleben in Bairro Alto

Dann ging es erst mal ins Hotel, Sachen wegbringen, Handy laden und in der Zeit das ein oder andere Bier an der Hotelbar trinken. Irgendwann machten wir uns dann aber wieder auf in die Stadt. Wir steigen an der Station Baixa-Chiado aus und fuhren über möglichst viele Rolltreppen direkt in die Oberstadt Bairro Alto. Zufälligerweise kamen wir auch wieder an der Ricardo Bar vorbei, also blieben wir und setzten uns an einen Tisch.

Da die letzte Metro um 1 fuhr, machten wir uns irgendwann auf den Weg zurück zur Metro Station. Irgendwie hatten wir aber noch keine Lust zum Hotel zu fahren. Also drehten wir um und gingen wieder ins Kneipenviertel. Irgendein Taxi sollten wir wohl nachher bekommen. Wir landeten in der Bar Sentido Proibido 2, hier war etwas los und es gab Live Musik. Viel mitsingen ging nicht, da die Band vorwiegend portugiesisch sang. Das tat der Stimmung aber keinen Abbruch, die Musik war auch so gut. Dazu gab es Bier aus riesigen Plastikbechern. Mit „Nossa, Nossa“ lief dann wenigstens noch einen Song an dem Abend, den wir kannten.

Um 2 wurde dann das letzte Lied gespielt, die Lichter gingen an und die Leute waren fast fluchtartig verschwunden. Wir wussten erst nicht so genau, was das sollte, aber um 2 ist hier wohl Sperrstunde. Die Polizei ging durch die Straßen und kontrollierte, ob auch wirklich alle Bars schlossen. Da die Polizisten uns auch keine Bar mehr sagen konnte, die noch aufhatte, suchten wir uns das nächste Taxi und fuhren ins Hotel. Das Taxi wurde dann kurzerhand zum Partytaxi umfunktioniert. Ein Handy wurde mit dem Radio verbunden, dann dröhnten die Klassiker „Mama Lauda“ und „Johnny Däpp“ durch die Lautsprecher. Die Stimmung stieg gerade ihrem Höhepunkt entgegen, da waren wir auch schon am Hotel. Der Taxifahrer war wahrscheinlich froh, wir hatten aber noch keine Lust, schlafen zu gehen.

Also suchten wir neben dem Hotel und fanden die Bor-Bora Bar. Wir wussten nicht ganz, was und erwarten sollte, mangels Alternativen gingen wir aber rein. Obwohl der Türsteher uns zu verstehen gab, dass ein Bier 300€ kosten sollte. Das war aber glücklicherweise nur ein Missverständnis, das Bier kostete 3€. Unsere Befürchtung, wir könnten in einem Puff landen, bewahrheitete sich aber nicht, die Bar war aber trotzdem etwas merkwürdig. Aber was macht man nicht alles für ein Abschlussbier, auch wenn es eigentlich nicht mehr nötig gewesen wäre 😉

Gegen 4 ging es aber doch zurück zum Hotel, irgendwie landeten wir aber nicht auf unserer Etage, sondern fuhren ganz nach Oben. Wenn wir schon mal hier waren, mussten wir natürlich auch auf die Dachterrasse. Und wir waren erstaunt, was wir hier fanden. Eine tolle Dachterrasse mit verglasten Brüstungen und einem klasse Blick über das nächtliche Lissabon und den angrenzenden Park. Warum war hier eigentlich keine Bar…

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