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Tag 1 - Anreise und Temple Bar

Mittwoch, 07.10.2015

 

Anreise

Um kurz nach 8 ging es für uns los nach Amsterdam. Schnell die Leute eingesammelt, dann ging es auch schon auf die Autobahn gen Westen. Nach kurzer Zeit überquerten wir dann die Grenze, und ab jetzt hieß es sich an die Geschwindigkeit zu halten. 130 km/h bedeuteten schon so etwas wie einen Geschwindigkeitsrausch.

Kurz vor Amsterdam hatte sich dann auch der erste Stau gebildet, der sich aber glücklicherweise schnell wieder auflöste. Gegen 11 Uhr erreichten wir den Langzeitparkplatz 3 und nahmen den nächsten Shuttlebus zum Terminal.

Online Check-In war hier nicht möglich gewesen, also stellten wir uns in die kurze Schlange am Schalter und schnell hatten wir die Koffer abgegeben. Ab dann brauchten wir allerdings eine Menge Zeit. Erst die Sicherheitskontrolle, danach brauchten wir eine gefühlte Ewigkeit bei der Passkontrolle. Es gibt zwar einige automatische Schleusen, die funktionieren aber nur mit einem Reisepass. Da wir aber nur nach Irland wollten, hatten wir aber nur den Person dabei. Also hieß es sich in die Schlange von ganzen 2! geöffneten Schaltern anstellen. Hier gab es nicht einmal einen eigenen Schalter für EU Bürger. Nachdem diese Hürde genommen wurde, begann ein endloses Gelatsche zu unserem Gate. Gefühlt sind wir einmal quer durch den ganzen Flughafen gelaufen. Wer von Amsterdam fliegen möchte, sollte auf jeden Fall früh genug am Flughafen sein…

 

Ankunft in Dublin

Wir ließen den Regen von Amsterdam hinter uns und kamen nach etwas über einer Stunde Flugzeit bei schönstem Sonnenschein in der Hauptstadt Irlands an. Als erstes kauften wir uns die Visitors Leap Card im Spar Markt am Flughafen. Ab Aktivierung kann man mit für 19,50€ 72 Stunden lang den gesamten öffentlichen Nahverkehr inklusive Airlink Bus nutzen.

Der nächste Bus war unser und 20 Minuten später stiegen wir schon am College Green aus und machten uns auf den kurzen Fußweg zum Hotel. Wir hatten das Travelodge Stephens Green gebucht. Saubere Zimmer, kurzer Fußweg zum Temple Bar Viertel und noch bezahlbar (natürlich waren die Hotelpreise auch plötzlich so teuer). Nach dem Check In gab es erst mal ein frisch gezapftes Guinness an der Hotelbar. Herrlich…

 

Abendessen und Tickets eintauschen

Da der DFB keine Tickets verschickt, sondern nur Voucher, mussten wir diese erst noch gegen die richtigen Eintrittskarten eintauschen. Und das musste jeder persönlich machen, nicht dass noch irgendjemand ins Stadion kommt, der da nicht rein soll. Also ging es in Richtung Innenstadt. Nach einigen Metern lockte uns aber ein Burger Laden an. Wir hatten ja schließlich noch nichts gegessen. Wir kehrten bei Gourmet Burger Kitchen an der William Street ein und bekamen einen klasse Burger. Als Beilage teilten wir und 3 verschiedene Pommes Sorten. Echt lecker, den Laden kann ich jedem empfehlen, der Burger mag.

Dann ging es weiter zum Jurys Inn Custom House, hier mussten die Tickets abgeholt werden. Wir gingen bis zum O’Connell Monument und schlenderten dann am Fluss Liffey entlang bis zu dem Hotel. Die Tickets hatten wir nach wenigen Minuten in der Hand, doch auf unsere Frage, ob es noch möglich ist an Karten zu kommen, ernteten wir nur ein böses Gemurmel. Dann eben nicht…

 

Temple Bar

Als Nächstes fuhren wir mit der Luas, Dublins Straßenbahn, zurück ins Zentrum und stiegen am Shopping Center Jervis aus. Allerdings wollten wir nicht shoppen, von hier aus ist es nur ein kurzer Weg bis Temple Bar, dem berühmt berüchtigten Kneipenviertel. Wir überquerten wieder den Liffey und kehrten im ersten Pub hinter der Millennium Bridge ein, dem Fitzsimons.

Der Pub War noch fast leer und wir nahmen erst mal einen Tisch in Beschlag. Nach der ersten Rutsche Guinness kam dann eine Irische Folkband mit Geige und Gitarre auf die Bühne. Die Beiden machten echt klasse Musik und spätestens als der Wild Rover angestimmt wurde kam Stimmung im immer voller werdenden Pub auf. Zwischendurch gab auch noch ein Paar irische Tänze zum Besten. Derweil bestellen wir fleißig die nächste Runden dieses wohlschmeckenden dunklen Gebräus. Das war doch schon mal ein gelungener Start.

Dann gingen wir einige Meter weiter in die Temple Bar. Diesen Pub kennt bestimmt jeder, der schon mal in Dublin war. Der Laden war natürlich brechend voll, vorwiegend von Germanen. Innen spielte eine Band eine Mischung aus Evergreens und irischen Liedern. Klasse, was die Jungs da von sich gaben, der ganze Pub gröhlte mit und die Stimmung war am kochen. Nach einigen weiteren Runden Gerstensaft überkam uns dann natürlich der Hunger. Ist ja immer ganz wichtig, nach einigen Bierchen spät Abends noch etwas essen. Also wurde der Supermacks nebenan geplündert. Es gab Burger, Chicken und für Tobi eine Art Pommes Bordelaise. War wohl im Menu enthalten gewesen und natürlich sehr „leicht“ verdaulich so kurz vorm Schlafen...

So langsam machte sich dann die Müdigkeit breit, und wie durch Zufall standen auch schon zwei Fahrradrikschas bereit. Wir handelten den Preis noch etwas herunter, dann brachte uns unser brasilianischer Fahrer und sein Kollege sicher bis zum Hotel. Die Jungs waren klasse drauf, also gab es auch noch etwas Trinkgeld. Also eigentlich bezahlten wir genau das, was die Beiden vor dem herunter handeln haben wollten. Na egal, Hauptsache am Hotel

 


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