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Tag 1 - Ankunft und Westberlin

Mittwoch, 13.03.2013

 

Abfahrt, Brandenburger Tor und Reichstag

Wir hatten unsere Abfahrt extra erst recht spät gebucht. Das stellte sich auch im Nachhinein als recht weise heraus, die letzten Geburtstagsgäste waren erst gegen Ein Uhr morgens verschwunden. Also ging es gegen halb 12 mit der Westfalenbahn nach Osnabrück und von da aus mit dem IC bis Berlin Hauptbahnhof. Nach einer Feier der wesentlich entspanntere Weg zu reisen. Vom Hauptbahnhof ging es noch eine Station weiter bis zur Friedrichstraße, und um 15:30 Uhr standen wir im Maritim Pro Arte und checkten ein. Das Hotel hatte ich günstig bei Priceline gebucht (170€ für 3 Nächte). Das Hotel hatte eine 1A Lage, 200 Meter von der S-Bahn Station Friedrichstraße entfernt und nur etwa 500 Meter zum Brandenburger Tor, zentraler geht’s kaum. Für 10 Euro mehr pro Nacht hätten wir auf ein Comfort Zimmer umbuchen können, wir hatten aber eh nicht vor, länger im Hotel zu bleiben, also beließen wir es bei unseren Classic Zimmern, die aber auch schon gut ausgestattet waren. Beim Portier kauften wir dann noch für jeden eine Berlin Welcome Card, 72 Stunden lang freier Nahverkehr und ermäßigter Eintritt bei vielen Sehenswürdigkeiten für 24,50€. Für Leute, die viel sehen wollen ist die Karte nur zu empfehlen, man latscht sich die Füße auch so noch platt.

Dann starteten wir zu unserer abendlichen Sightseeing Tour. Als erstes stand natürlich das Brandenburger Tor auf dem Programm. Das Tor leuchtete herrlich in der Abendsonne. Weiter ging es für uns zum Reichstag. Leider war die Kuppel in dieser Woche geschlossen, so dass wir nicht hoch gehen konnten. Mittlerweile muss man sich aber mindesten einen Tag vorher anmelden, es sollen wohl keine ungebetenen Gäste herein kommen. Wir stapften auf den vereisten Platz der Republik, um ein gutes Fotomotiv zu bekommen. Am Dach waren gerade einige Arbeiter am Schnee schippen, irgendwie wollte der Winter nicht nachgeben.

 

KaDeWe, Kurfürstendamm und Potsdamer Platz

Wir hatten natürlich beide unsere Mützen vergessen und der Wind zog so langsam durch die Straßen. Also ging es mit der Bahn zum Bahnhof Zoo und mit der U-Bahn weiter zum KaDeWe. Karin hatte sich schon auf eine große Mall gefreut, zu ihrem Erschrecken standen wir aber einfach in einem großen Kaufhaus. Wir schauten etwas durch die Etagen aber wurden auch nicht richtig fündig. Irgendwie auch nur ein großes Kaufhaus. Also gingen wir weiter in Richtung KuDamm und gingen ins Europacenter. Dieses Shopping Center war schon eher nach Karins Geschmack. Wesentlich schöner gemacht wie das KaDeWe. In der Mitte ist ein Wasserbecken angelegt, darüber kann man an einer Bar etwas trinken, das alles ganz nett beleuchtet. Allerdings gab es hier auch keine Mützen für uns. Irgendwie waren schon alle Geschäfte auf Frühling ausgerichtet.

Nachdem Karin endlich eine Mütze gefunden hatte, fuhren wir mit der U-Bahn zum Potsdamer Platz. Draußen leuchtete das bunt beleuchtete Sony Center im mittlerweile dunklen Berlin. Wir gingen in Richtung Brandenburger Tor und kamen zum Holocaust Mahnmal. Wir schlengelten uns über den platt getretenen Schnee durch die hohen Steinblöcke, von außen nur spärlich beleuchtet. Im Dunkeln schon ein sehr beklemmendes Gefühl.

Dann gingen wir wieder zum Potsdamer Platz zurück und aßen etwas im Vapiano. Es war zwar sehr voll, trotzdem hatten wir nach etwa 20 Minuten unser Essen und Pizza und Pasta schmeckten uns gut. Nach dem Essen ging es dann langsam zurück zum Hotel. Am beleuchteten Brandenburger Tor vorbei liefen wir die letzten paar Meter durch die Kälte zur Friedrichstraße und fielen in unser Bett. 

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