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Tag 23 + 24 - Sydney und Rückflug

Donnerstag, 22.05.2014

 

Sydney - Fährfahrt nach Manly

Ein letztes Mal standen wir morgens nach Australischer Zeit auf. Wir packten unsere Koffer und deponierten diese im hoteleigenen Gepäckraum. Um halb 9 gingen wir dann wieder zu Fuß los zum Circular Quay. Wir kauften uns das MyMultiDay Ticket für 23 AUD. Mit diesem Ticket kann man einen Tag mit allen Verkehrsmitteln in Sydney fahren.

Danach gingen wir zum Fähranleger und warteten auf die Fähre nach Manly. Manly liegt am Eingang zum Port Jackson direkt am Pazifik, man bekommt also eine Fahrt durch den größten Naturhafen der Welt. In unserem Reiseführer wurde die Fährfahrt als „schönste kleine Schiffsreise der Welt“ bezeichnet.

Um 9 Uhr legte die Fähre ab und wir verließen den Circular Quay. Zwar schien die Sonne, es war aber noch recht diesig. Trotzdem war die Sicht auf die Harbour Bridge und das Opernhaus fantastisch. Die Sonne erleuchtete die „Segel“ des Opernhauses und dahinter strahlte die Skyline einer der schönsten Städte der Welt. Die Fahrt führt am Taronga Zoo und an den Vororten Sydneys vorbei und nach einer halben Stunde erreichten wir Manly.

Manly selbst soll auch einen Besuch wert sein mit seinen tollen Stränden, wir fuhren nach einer viertel Stunde aber wieder mit der Fähre zurück. Es ging wieder durch den Port Jackson und in der Ferne strahlte die Skyline von Sydney. Am Bradleys Head vorbei tauchten dann auch wieder Harbour Bridge und Opernhaus in der Ferne auf. Von hier aus hat man einen grandiosen Blick auf die Stadt. Nach einer Drehung ums Opernhaus erreichten wir dann wieder den Anleger am Circular Quay. Und unser Reiseführer hatte nicht zu viel versprochen, vor allem die Fahrt von Manly zurück hat uns begeistert. 

 

Sydney - Opernhaus Führung

Wir verließen die Fähre und machten uns auf den Weg zum Opernhaus. An diesem Tag solle um halb 12 eine deutschsprachige Tour stattfinden. Wir kauften die Tickets und hatten noch eine Stunde bis zum Beginn der Tour. Also legten wir uns in die Sonne auf die steinernen Sitze direkt am Ufer vor der Oper und genehmigten uns unser letztes Carlton Mid. So lässt es sich aushalten.

Die anderen Führungen, die um halb 12 begannen waren brechend voll. Wieder wimmelte es im Foyer nur so von Asiaten. Doch zum Glück waren wir bei unserer Führung fast alleine. Nur ein Paar aus der Schweiz kam noch dazu. Das ist eben der Vorteil wenn man nicht in der Hauptsaison verreist. Die Führung war wirklich toll. Unsere Führerin war eine deutsche Auswanderin, die der Liebe wegen hier geblieben ist. Sie erklärte uns viele Details und zeigte uns das Gebäude von Innen.

Wir hatten Glück und konnten beide großen Säle, den größten der kleinen Säle und den Saal des Architekten besichtigen. Bei den meisten Führungen sieht man wohl einen Saal weniger. Dafür durften wir aber in den Sälen keine Fotos machen, da dort Aufbauarbeiten für Vivid Sydney stattfanden. Und sobald ein Arbeiter im Saal ist, darf aus Gründen der Privatsphäre nicht fotografiert werden. Viel zu schnell verging die Stunde und unsere Führerin verabschiedete uns wieder. 

 

Sydney - Harbour Bridge und Pylon Lookout

Wir suchten uns am Hafen eine Kleinigkeit zu essen, dann gingen wir wieder ins alte Kneipenviertel The Rocks. Hier gingen wir die Treppe hoch auf die Harbour Bridge. Bisher hatten wir uns die Brücke nur von der Ferne oder von unten aus angesehen, jetzt wollten wir den „Kleiderbügel“ auch mal betreten. Oben angekommen, liefen wir auf die großen Steintüme zu, die Anfang und Ende der Brücke markieren. Im ersten Turm ist ein Museum untergebracht und man kann bis ganz nach oben steigen zum Pylon Lookout.

Diesen Ausblick wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Also zahlten wir den Eintritt und gingen die Treppen nach oben. Auf den verschiedenen Etagen ist eine Ausstellung über die Planung und den Bau der Brücke untergebracht. Mit vielen Zeichnungen und Bildern wird anschaulich erklärt, warum und wie die Brücke gebaut wurde. Auf der Aussichtsplattform angekommen, hatten wir einen fantastischen Blick über Sydney.

Das Opernhaus und die Hochhäuser am Circular Quay strahlten in der Sonne. Außerdem bekommt man von hier oben einen tollen Einblick in die Stahlkonstruktion der Brücke. Wir blieben eine ganze Weile oben, dann gingen wir den Turm wieder hinunter. Unten angekommen schauten wir uns noch kurz einen Film über die Brücke an, dann gingen wir wieder nach Draußen.

Wir überquerten die Brücke zu Fuß und erreichten Milsons Point auf der anderen Seite des Port Jackson. Am Fähranleger Milsons Point direkt am Luna Park hat man einen klasse Blick unter der Brücke durch auf Opernhaus und Circular Quay. Ein wahres Postkartenmotiv, was sich uns hier bot. Dann gingen wir weiter am Luna Park vorbei, einem bunten Freizeitpark am Fuße der Harbour Bridge. Wir folgten dem Fußweg an der Lavender Bay entlang. Viele kleine Jachten lagen in der Bucht und vom Weg hatten wir die ganze Zeit einen tollen Blick auf die Harbour Bridge und das Opernhaus.

Nach kurzer Zeit erreichten wir den McMahons Point am Ende der Bucht. Dort befindet sich ein Anleger und wir warteten auf die Fähre zurück zum Circular Quay. Die Sonne stand schon recht tief und strahlte auf Brücke, Opernhaus und Skyline. Ich glaube wir konnten uns fast keinen schöneren Punkt aussuchen, um uns von Australien zu verabschieden. Wir genossen den grandiosen Ausblick, bis die Fähre kam und uns auf die andere Seite des Port Jackson brachte. 

 

Sydney - Abreise

Um kurz nach Vier erreichten wir den Circular Quay und gingen schweren Herzens zurück zu unserem Hotel. Wir machten noch einen Bogen am General Post Office vorbei und bogen auf den Martin Place zum Hotel ab. Dann holten wir die Koffer und machten uns auf dem Weg zum Flughafen. Vom Hotel ging es mit der U-Bahn zum Hauptbahnhof, dort mussten wir in die Bahn zum Flughafen umsteigen. Komischerweise hatte aber genau die Plattform, an der die Züge zum Airport Halt machen keine Rolltreppe. Also hievten wir unsere großen Koffer nach oben und wenig später saßen wir auch schon in der Bahn und verließen Sydney.

Nach einer viertel Stunde erreichten wir das International Terminal. Dort mussten wir „nur“ den ermäßigten Fahrpreis von 12,60 AUD bezahlen, da wir das MyMultiDay Ticket besaßen. Es war nicht viel los und wir hatten unsere Koffer schnell abgegeben. Dann füllten wir unsere Ausreisekarten aus und gingen durch den Sicherheitscheck. Dort musste ich dann zum ersten Mal durch einen Körperscanner. Scheinbar war aber alles in Ordnung, also gaben wir die Ausreisekarten ab und gingen weiter. Wir hatten noch über 2 Stunden Zeit und es ging erst mal zum Goldenen M, dann verprassten wir die letzten Dollar. Außer ein paar Shirts mussten natürlich noch Tim Tams ins Gepäck. Eine Schande, dass es diese leckeren Kekse bei uns nicht gibt.

Kurz vorm Boarding hauten wir uns wieder unsere Thrombosespritzen in den Bauch, dann stiegen wir in den abflugbereiten A380. Doch so abflugbereit, wie wir dachten, war der Emirates Flieger noch nicht. Die Crew versuchte verzweifelt die Tür vor uns zu schließen. Nach einem ewigen Hin und Her leuchtete endlich das grüne Locked Zeichen auf und wir hoben mit einer halben Stunde Verspätung um 21:40 Ortszeit ab. Insgeheim hatten wir schon auf einen extra Tag in Sydney oder Dubai gehofft, aber dafür ging die Tür dann doch zu schnell zu. Ein paar Tage nach unsere Ankunft gab Airbus dann eine Meldung heraus, dass die Türen am A380 ausgetauscht werden müssten.  Wir stöberten noch etwas durch die Bordunterhaltung und natürlich gab es auch wieder ein Abendessen im Flugzeug. Wahlweise Hühnchen mit Pasta oder Fisch mit Reis. Und wieder für ein Flugzeugmenu ausgezeichnet. Dann legten wir die Rückenlehnen nach hinten legten uns schlafen.

 

Freitag, 23.05.2014

 

Umsteigen in Dubai und Flug nach Düsseldorf

Nach einigen Stunden, in denen wir sogar wirklich schlafen konnten, ging die Sonne im Flugzeug wieder auf. Wir flogen zwar noch durch die Nacht, doch der Sternenhimmel über der Economy Class verschwand, und das Licht wechselte über Orange zu Weiß. Die letzte Mahlzeit war ja auch schon einige Stunden her, also Zeit fürs Frühstück. Wieder gab es Ei mit Beilagen und frischen, warmen Croissants.

Nach fast 14 Stunden Flug erreichten wir Dubai dann morgens gegen 6 Uhr Ortszeit. Schon jetzt herrsche hier eine Außentemperatur von über 30° Celsius. Und da unsere Tür beim Abflug Probleme gemacht hatte, wurden wir wohl nicht direkt ans Terminal angedockt, sondern in der letzten Ecke des Rollfeldes abgestellt. Dann fuhren Treppen an die Türen und wir mussten aussteigen. So etwas kenne ich eigentlich nur von kleinen City Hoppern, war aber irgendwie interessant, direkt neben dem größten Passagierflugzeug der Welt auf dem Rollfeld zu stehen.

Nur kurz ging es durch die Hitze Dubais in die bereit gestellten Busse. Nach einer viertel Stunde Fahrt quer über den Flughafen kamen wir endlich im Terminal an. Schnell kamen wir durch die Transfer Kontrolle und machten uns erst mal etwas frisch.

Gegen 9 Uhr ging es dann weiter nach Düsseldorf. Natürlich gab es hier nochmal Frühstück, und keine 4 Stunden später stand auch wieder das Mittagessen vor uns. Wahlweise Fisch oder Hühnchen. Nach der ganzen Fressorgie gab es dann zum Abschluss noch ein Bierchen und ein Whisky, bevor wir kurz nach 13 Uhr wieder in der Heimat landeten. Nach ewigem Warten kam dann auch endlich Sarahs Koffer als letzter aufs Band und wir konnten wieder mit dem Skytrain zum Bahnhof fahren. Hier herrschte schon wieder typisch deutsches Wetter: Regen. Schon jetzt vermissten wir Australien. Doch uns stand ja noch über 2 Stunden Bahnfahrt in überfüllten Nahverkehrszügen am Freitagnachmittag bevor. Gegen 17 Uhr kamen wir dann endlich wieder zu Hause an. Immer noch überwältigt von einem einzigartigen Land und einem grandiosen Urlaub. Ein Land mit fast immer freundlichen Einwohnern, einer atemberaubenden Natur, außergewöhnlichen Tieren und einer der schönsten Städte der Welt. Ein Land, das uns hoffentlich nicht zum letzten Mal gesehen hat.

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