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Tag 1 - Sightseeing und Amsterdam Light Festival

Samstag, 12.12.2015

 

Anreise, P+R und Check-In

Um halb Neun trafen wir uns, packten die Koffer ins Auto und machten uns auf die etwa 250km lange Fahrt in die Hauptstadt der Niederlande. Nach der Hälfte der Strecke hielten wir erst mal auf einem Rasthof an und frühstückten. Danach erreichten wir Amsterdam und fuhren auf den Autobahnring bis zur Abfahrt ZeeburgHier befindet sich ein großer P+R Parkplatz, auf dem wir das Auto abstellen wollten. Die Parkhäuser in der Innenstadt sind fast nicht bezahlbar, allerdings kann man auf den P+R Parkplätzen am Stadtrand für nur 1€ pro Tag parken, wenn man bei der Abreise ein gültiges Nahverkehrsticket aus der Innenstadt in den Automaten steckt. 

Also stellten wir das Auto ab, kauften uns ein 48 Stunden Ticket für 12€ und fuhren zur Station Muziekgebouw Bimhuis, direkt gegenüber von unserem Hotel. Gegen halb 12 checkten wir ein, allerdings waren die Zimmer noch nicht fertig. Also stellten wir die Koffer im Hotel ab und machten uns auf den Weg in die Stadt.

 

Sightseeing

Bei wolkenverhangenem Himmel fuhren wir mit der Straßenbahn bis zur nächsten Station, dem Hauptbahnhof. Hier sind die Ticketstände für die Grachtenfahrten, und so eine Fahrt wollten wir natürlich auch mitmachen. Wir entschieden uns für die Lichterfahrt um 19 Uhr bei Lovers, da es bei den anderen Anbietern keine Tickets für feste Abfahrtszeiten gab. Da natürlich alle die Lichterfahrten mitmachen wollten, hätten wir sonst vielleicht Probleme gehabt, ein Boot zu ergattern. 

Dann verließen wir den Bahnhofsvorplatz und machten einen kleinen Abstecher durch die kleinen Gassen im Zentrum. An der Brouwersgracht ging es dann entlang der typischen, schmalen Amsterdamer Häuschen bis zum Viertel Jordaan. Wir schlenderten durch den Lindengrachtmarkt, kauften uns Käse und Kibbelinge und gingen dann weiter durch das nette Viertel bis zur Westerkerk. Leider spielte das Wetter nicht so ganz mit und Kirche, sowie die Grachten lagen im Schatten. 

Also schnappten wir uns die nächste Straßenbahn und fuhren zum Dam, der Wiege Amsterdams. Hier führte die erste Brücke über die Amstel. Auch heute noch herrscht an diesem zentralen Platz reges Treiben. Umrahmt vom Nationalmonument und dem königlichen Palais, befinden sich hier zahlreiche Shoppingmöglichkeiten. Natürlich waren die Straßen rund um den großen Platz weihnachtlich geschmückt und beleuchtet. 

Außerdem beginnt gleich nebenan das Rotlichtviertel. Und diesem Viertel mitten im Zentrum Amsterdams statteten wir jetzt einen Besuch ab. Doch das Wetter meinte es mal wieder nicht so gut mit uns und wir ergatterten uns einen Sitzplatz unter einem großen Schirm am Niewmarkt. Nach einer kurzen Bierpause wagten wir noch einen Versuch, doch der Regen wollte einfach nicht aufhören. Also gingen wir in einen kleinen Pub am Ende der Warmoesstraat und tranken einige Guinness.

 

Amsterdam Light Festival

Nach einiger Zeit verließen wir dann den Pub und gingen wieder ins Hotel, unsere Zimmer beziehen. Unsere Zimmer waren im 10. Stockwerk und wir hatten einen herrlichen Blick über das beleuchtete Amsterdam. Dann gingen wir wieder zum Hauptbahnhof. Wir schlenderten ein wenig über den beleuchteten Bahnhofsplatz und gingen langsam zum Anleger. Das Schiff war schon um 18:30 Uhr am Anleger und wir konnten uns schon einen Platz aussuchen. Gegen 19 Uhr begann die Lichterfahrt. 

Es ging durch den Grachtengürtel Amsterdams, entlang der beleuchteten Skulpturen des Amsterdam Light Festivals. Leider hatte es wieder angefangen zu regnen und die Illuminationen waren durch die verregneten Scheiben schlecht zu sehen. Schade, denn viele der Skulpturen waren toll beleuchtet und spiegelten sich in den Grachten. An Fotos war bei diesen Verhältnissen nicht zu denken. Um viertel nach 8 waren wir dann wieder am Anleger, allerdings hatten mehrere kleine Boote diesen mittlerweile blockiert. Nach einer Viertelstunde hatte sich unser Boot endlich zwischen die Boote gequetscht und wir konnten aussteigen. Nach einem kurzen Abendessen wollten wir dann einige der tollen Beleuchtungen ohne die nervigen Regentropfen auf der Scheibe sehen. 

Wir fuhren mit der Straßenbahn bis zum Mr. Visserplein und gingen entlang der Nieuwe Herengracht in Richtung Rembrandtplein. Direkt auf der ersten Brücke leuchteten uns überdimensionale Ampelmännchen entgegen. Leider wurde das Wetter immer fieser, und der Wind blies uns den Regen ins Gesicht. Trotzdem gingen wir weiter über die Uferpromenade und schauten uns die Illuminationen an. Teilweise am Ufer, einige aber auch direkt auf dem Wasser der Gracht. An der Walter Süskindbrug erreichten wir dann die Amstel. Wir gingen zur Blauwbrug und schauten uns die Lichtinstallationen auf der Amstel an. Über der bekannten Magere Brug „schwebte“ ein leuchtender Drachen, auf der anderen Seite sollte das Nordlicht nachgeahmt werden. Wäre das Wetter nicht so scheußlich gewesen, hätten wir hier eine ganze Weile ausharren können. 

So gingen wir aber schnell weiter zur Heerengracht. Hier war ein Gebilde von leuchtenden Schnüren über die gesamte Gracht gespannt. Aus diesen Leuchtschnüren waren verschieden Skulpturen geformt. Leuchtende Häuser und Fußball spielenden Kinder tanzten im Wind über der Gracht. Ein wirklich toller Anblick. 

Danach erreichten wir dann den festlich beleuchteten Rembrandtplein. Hier findet in der Vorweihnachtszeit ein typischer Weihnachtsmarkt statt. Wir gingen an den Buden vorbei und der Geruch von Glühwein stieg uns in die Nase. Wir überlegten erst, uns noch eine Runde zu bestellen, aber irgendwie hatte uns der Regen so langsam die Laune verdorben und wir fuhren zurück zum Hotel. Gegen 23:30 erreichten wir dann unsere Herberge und fielen müde ins Bett.

Übernachtung: Mövenpick Hotel Amsterdam City Centre, Doppelzimmer für 115€ (gebucht über Hotwire)

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